Publikationen

Anhaltende Wut in Afghanistan

Seit nunmehr sieben Tagen eskaliert der Protest gegen eine mutmaßliche Verbrennung religiöser Schriften in Afghanistan. Nachdem Anfang vergangener Woche bekannt wurde, dass Soldaten der US-Armee auf einer Militärbasis in Bagram, rund 60 Kilometer von der Hauptstadt Kabul entfernt, Exemplare des Koran verbrannt haben sollen, begannen im ganzen Land wütende Demonstrationen, die sich vor allem gegen die US-amerikanische Truppenpräsenz, aber auch gegen andere westliche Institutionen und selbst die afghanische Regierung richteten. Bislang hat es rund 30 Tote gegeben, darunter auch zwei US-Soldaten. mehr…

Tinko Weibezahl | Länderberichte | 28. Februar 2012

Zehn Jahre Afghanistan

Einsatz mit widersprüchlichen Ergebnissen?

Der Einsatz in Afghanistan wird zehn Jahre alt. Doch zum Feiern ist niemandem wirklich zu Mute. Die Bilanz ist durchwachsen: Es wurde zwar viel erreicht, aber nicht alles ist so, wie es sein sollte. mehr…

Dr. Babak Khalatbari | Länderberichte | 18. Oktober 2011

Ungenügender Status Quo

Kommentar

Nach abermaligen Mängeln bei den jüngsten Parlamentswahlen steht Afghanistan vor der Alternative, erkannte Fehler zu korrigieren oder den politischen Systemkollaps zu riskieren. mehr…

Dr. Babak Khalatbari | 10. Dezember 2010

Deutschlands Verantwortung am Hindukusch

Parlamentswahlen als Wendepunkt in Afghanistan?

Zum zweiten Mal seit dem Sturz des Taliban-Regimes Ende 2001 waren die Afghanen Mitte September 2010 dazu aufgerufen, ein Parlament zu wählen. Auf die 249 Sitze im Unterhaus (Wolesi Dschirga) bewarben sich 2.556 Kandidaten. Parteien standen nicht zur Wahl. Ein offizielles Endergebnis durch die unabhängige Wahlkommission wird nicht vor Ende Oktober erwartet, da zunächst die Wahlbeschwerdekommission über 3.000 Wahlbetrugsvorwürfen nachgehen muss. Die Wahlen waren überschattet von Gewalt und Anschlägen. Insgesamt kamen laut der afghanischen Regierung wohl bis zu 46 Menschen ums Leben. mehr…

Veranstaltungsbeiträge | 24. September 2010

Parlamentswahlen in Afghanistan

Demokratie ohne Parteien?

Das Wahljahr 2010 ist für Afghanistan bislang das blutigste Jahr seit der Vertreibung der Taliban. Trotz erodierender Sicherheitslage wählt Afghanistan am 18. September 2010 ein neues Parlament. Aus diesem Anlass haben die Konrad-Adenauer-Stiftung und das National Centre for Policy Research (NCPR) der Universität Kabul eine Umfrage durchgeführt, die Meinungstrends der afghanischen Gesellschaft widerspiegelt. mehr…

Dr. Babak Khalatbari | 17. September 2010