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Russlands neue Politik gegenüber Afghanistan und den Taliban

Droht Afghanistan ein neues „GREAT GAME“?

Am 27. Dezember 2016 fand in Moskau, von den deutschen Medien weitestgehend unbeachtet, eine Afghanistan-Konferenz statt. Neben dem Gastgeberland Russland waren China und Pakistan die beiden anderen teilnehmenden Staaten. Afghanistan selbst, im-merhin Gegenstand der Konferenz, war nicht eingeladen. Diese Nicht-Einladung zu einer die Lage und Zukunft des eigenen Landes betreffenden Konferenz, hat auf afghanischer Seite erhebliche Irritationen und eine Missstimmung in den Beziehungen zu Russland ausgelöst haben. Droht eine Neuauflage des "Great Game"? mehr…

Matthias Riesenkampff | Länderberichte | 31. Januar 2017

AFGHANISTAN, QUO VADIS?

Eine Bestandsaufnahme anderthalb Jahre nach Beendigung des internationalen Kampfeinsatzes

Auf der Bonner Afghanistan-Konferenz 2011 wurde der Übergang von der Phase der Transition, die im Dezember 2014 offiziell gemeinsam mit dem ISAF-Einsatz endete, zu einer bis 2024 laufenden Dekade der Transformation beschlossen. Während der Transitions-Phase wurde die Sicherheitsverantwortung im Land vollständig an die afghanischen Sicherheitskräfte übergeben. In der anschließenden Transformations-Phase soll Afghanistan weiterhin internationale Unterstützung für den Wiederaufbau erhalten. Die ersten anderthalb Jahre der Transformations-Phase sind vergangen, Zeit also für eine Bestandsaufnahme. mehr…

Matthias Riesenkampff | Länderberichte | 1. Juli 2016

Terroranschläge in Paris: Reaktionen der islamischen Welt

Zwischen Verurteilung und Erklärungsversuchen

Die Terroranschläge auf die Redaktion des französischen Satire-Magazins Charlie Hebdo und die Geiselnahme in einem jüdischen Supermarkt mit insgesamt 17 Toten haben weltweit Bestürzung hervorgerufen. Im Mittelpunkt der öffentlichen Debatte steht seitdem nicht nur die effiziente Bekämpfung des Terrorismus, sondern auch die grundsätzliche Rolle von Gewalt im Islam und bei Muslimen. mehr…

16. Januar 2015

Einheitsregierung in Kabul

Kein demokratischer, aber friedlicher Machtwechsel in Afghanistan

Der seit Ende 2001 amtierende afghanische Präsident Hamid Karzai durfte 2014 verfassungsgemäß kein weiteres Mal als Präsidentschaftskandidat antreten. Mit den dritten Präsidentschaftswahlen in Afghanistan seit dem Sturz des Taliban-Regimes verbanden viele Afghanen folglich die Hoffnung auf den ersten demokratischen Machtwechsel in der Geschichte ihres Landes. Als knapp sechs Monate nach dem ersten Wahlgang letztlich ein Sieger der Präsidentschaftswahlen bekannt gegeben wurde, sprach in Kabul kaum noch jemand von Demokratie. mehr…

Nils Wörmer | Länderberichte | 29. Oktober 2014

Afghanistan vor demokratischem Machtwechsel?

Die Präsidentschaftswahlen 2014 haben eine hohe Bedeutung

Sollten die Präsidentschaftswahlen am 05. April 2014 erfolgreich verlaufen, so würde dies den ersten demokratischen Machtwechsel in der Geschichte Afghanistans bedeuten. Zudem stellen die Präsidentschaftswahlen einen Meilenstein im Rahmen der gegenwärtigen Transitionsphase dar. mehr…

Nils Wörmer | Länderberichte | 27. März 2014