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Deutschlands Verantwortung am Hindukusch

Parlamentswahlen als Wendepunkt in Afghanistan?

Zum zweiten Mal seit dem Sturz des Taliban-Regimes Ende 2001 waren die Afghanen Mitte September 2010 dazu aufgerufen, ein Parlament zu wählen. Auf die 249 Sitze im Unterhaus (Wolesi Dschirga) bewarben sich 2.556 Kandidaten. Parteien standen nicht zur Wahl. Ein offizielles Endergebnis durch die unabhängige Wahlkommission wird nicht vor Ende Oktober erwartet, da zunächst die Wahlbeschwerdekommission über 3.000 Wahlbetrugsvorwürfen nachgehen muss. Die Wahlen waren überschattet von Gewalt und Anschlägen. Insgesamt kamen laut der afghanischen Regierung wohl bis zu 46 Menschen ums Leben. mehr…

Veranstaltungsberichte | 24. September 2010

Parlamentswahlen in Afghanistan

Demokratie ohne Parteien?

Das Wahljahr 2010 ist für Afghanistan bislang das blutigste Jahr seit der Vertreibung der Taliban. Trotz erodierender Sicherheitslage wählt Afghanistan am 18. September 2010 ein neues Parlament. Aus diesem Anlass haben die Konrad-Adenauer-Stiftung und das National Centre for Policy Research (NCPR) der Universität Kabul eine Umfrage durchgeführt, die Meinungstrends der afghanischen Gesellschaft widerspiegelt. mehr…

Dr. Babak Khalatbari | 17. September 2010

Meinungsumfrage zu den Präsidentschaftswahlen in Afghanistan

Aktuelle Meinungstrends, Wahlkampf und Kandidaten

Afghanistan wählt am 20. August 2009 zum zweiten Mal seit der Vertreibung der Taliban einen Staatspräsidenten. Das Ergebnis der Wählerregistrierung, die am 18. Februar 2009 abgeschlossen wurde, stimmte viele Beobachter optimistisch: Mit rund 17 Millionen registrierten Wählern wurden die Erwartungen übertroffen. mehr…

Dr. Babak Khalatbari | Länderberichte | 26. Mai 2009

Demokratieentwicklung in Afghanistan

Demokratie? Ja, bitte - aber nicht mit den gegenwärtigen Akteuren.

Vor rund sieben Jahren begann der militärische Konflikt mit der Talibanbewegung in Afghanistan. Am 13. November 2001, exakt 63 Tage nach den Anschlägen von 9/11, wurden schließlich die Radikal-Islamisten aus der Hauptstadt Kabul vertrieben. Was als Aufbruch des kriegsgeschundenen Landes in eine bessere Zukunft begann, droht nun schlimmstenfalls zu scheitern. mehr…

Dr. Babak Khalatbari | Länderberichte | 5. August 2008

NCPR erhält eine weitere Forschungsabteilung

Department of Peace Studies

Das National Center for Policy Research (NCPR) ist die erste Denkfabrik Afghanistans und wurde im Mai 2003 an der Universität Kabul von der KAS in Kooperation mit dem afghanischen Hochschulministerium gegründet. Es ist in drei Departments untergliedert, die durch Policy-Consulting die afghanische Regierung bei Entscheidungs-, und Planungsprozessen unterstützen sollen. Im Juli erhielt das NCPR eine vierte Abteilung. Das Department for Peace Studies wird von Frau Nicloe Birtsch geleitet. mehr…

Dr. Babak Khalatbari | Veranstaltungsberichte | 1. August 2008