Veranstaltungsbeiträge
Deutschlands Verantwortung am Hindukusch
Parlamentswahlen als Wendepunkt in Afghanistan?
Zum zweiten Mal seit dem Sturz des Taliban-Regimes Ende 2001 waren die Afghanen Mitte September 2010 dazu aufgerufen, ein Parlament zu wählen. Auf die 249 Sitze im Unterhaus (Wolesi Dschirga) bewarben sich 2.556 Kandidaten. Parteien standen nicht zur Wahl. Ein offizielles Endergebnis durch die unabhängige Wahlkommission wird nicht vor Ende Oktober erwartet, da zunächst die Wahlbeschwerdekommission über 3.000 Wahlbetrugsvorwürfen nachgehen muss. Die Wahlen waren überschattet von Gewalt und Anschlägen. Insgesamt kamen laut der afghanischen Regierung wohl bis zu 46 Menschen ums Leben. mehr…
NCPR erhält eine weitere Forschungsabteilung
Department of Peace Studies
Das National Center for Policy Research (NCPR) ist die erste Denkfabrik Afghanistans und wurde im Mai 2003 an der Universität Kabul von der KAS in Kooperation mit dem afghanischen Hochschulministerium gegründet. Es ist in drei Departments untergliedert, die durch Policy-Consulting die afghanische Regierung bei Entscheidungs-, und Planungsprozessen unterstützen sollen. Im Juli erhielt das NCPR eine vierte Abteilung. Das Department for Peace Studies wird von Frau Nicloe Birtsch geleitet. mehr…
Soziale Marktwirtschaft an der Seidenstraße
Seit 2003 wird das Thema Soziale Marktwirtschaft in Afghanistan bearbeitet. Die Wirtschaftspolitik befindet sich im Land, das zwischen Sefid-Koh und Hindukusch liegt, noch in einer ordnungspolitischen Phase. Auf dieser Erkenntnis basierend, entstand die Idee der Konrad-Adenauer-Stiftung das Lexikon Soziale Marktwirtschaft in die Landessprache Dari zu übersetzen. Bislang wurde das Lexikon Soziale Marktwirtschaft in neun Sprachen übersetzt und die aktuelle Übersetzung ist die zehnte Sprache. mehr…
Gegen Selbstmordattentate - Die Kabuler Resolution
KAS-Posteraktion zur Ächtung des Selbstmordattentat als Verbrechen gegen die Menschlichkeit und den Islam
Die KAS-Initiative "zur Ächtung des Selbstmordattentat als Verbrechen gegen die Menschlichkeit und den Islam" wird durch einen 60sekündigen landesweit ausgestrahlten Fernseh- und Radiospot, eine umfassende Plakat-Aktion mit fünf Motiven und eine in Dari und Pashto erscheinende Publikation namens "Kabuler Resolution zur Ächtung des Selbstmordattenates" unterstützt. In der Hauptstadt Kabul wurden im Monat Juni alleine 5.000 Tausend Poster plakatiert. mehr…
„Kein Deutschen-Bonus am Hindukusch"
Pressekonferenz in Afghanistan
Der Tod von drei deutschen Soldaten durch einen Selbstmordattentäter in Kunduz, sowie aktuelle Hinweise darauf, dass die Taliban vermehrt „Soft-Targets“ angreifen wollen, zeigen, dass die Bundeswehr keinen Bonus am Hindukusch genieße, so Auslandsmitarbeiter Babak Khalatbari bei einem Besuch in Berlin. mehr…
Über diese Reihe
Die Konrad-Adenauer-Stiftung, ihre Bildungswerke, Bildungszentren und Auslandsbüros bieten jährlich mehrere tausend Veranstaltungen zu wechselnden Themen an. Über ausgewählte Konferenzen, Events, Symposien etc. berichten wir aktuell und exklusiv für Sie unter www.kas.de. Hier finden Sie neben einer inhaltlichen Zusammenfassung auch Zusatzmaterialien wie Bilder, Redemanuskripte, Videos oder Audiomitschnitte.