"Was konnten sie tun?"

Juni 4 Montag

Datum/Uhrzeit

4. Juni 2012, 19.30 Uhr

Ort

Akademie der Konrad-Adenauer-Stiftung, Tiergartenstr. 35, Berlin, Deutschland

Typ

Ausstellung

Ausstellungeröffnung in Zusammenarbeit mit der Stiftung 20. Juli 1944 und der Gedenkstätte Deutscher Widerstand

Veranstaltungsnr.

AKA-040612-1

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Fotos:
Von oben nach unten:

  • Sophie Scholl
  • Georg Elser
  • Judith Auer
  • Samson Cioma Schönhaus.


















1933 übernahmen Hitler und die Nationalsozialisten die politische Macht in Deutschland. Sie errichteten eine Diktatur. Die meisten Deutschen folgten dem neuen Regime begeistert oder passten sich an, weil sie sich davon Vorteile erhofften. Manche blieben passiv. Aber nur wenige Menschen stellten sich den Verbrechen der neuen Machthaber entgegen. Mit dem deutschen Überfall auf Polen im September 1939 begann der Zweite Weltkrieg. Das Regime ging noch brutaler gegen seine Gegner vor. Trotzdem kämpfte eine kleine Minderheit der Deutschen weiter aktiv gegen die Diktatur.

Die Ausstellung „Was konnten sie tun?“ richtet sich ausdrücklich an junge Menschen. Sie erzählt auf 25 Tafeln die Geschichten von Menschen, die den Mut hatten, sich zu widersetzen. Der Fokus liegt auf den konkreten Handlungen unter den schwierigen Bedingungen der Diktatur, die diese Menschen nutzten, um sich den Verbrechen des nationalsozialistischen Regimes entgegenzustellen. Hierbei wird gezeigt, wie vielfältig die Formen des Widerstands gerade in Kriegszeiten waren, wie unterschiedlich die Motivationen und die Handlungsspielräume. Jeder Einzelne von ihnen hatte sich entschieden, die verbrecherische Diktatur zu bekämpfen.

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Der Jesuit Klaus Mertes SJ (57) ist seit September 2011 Direktor des Kollegs St. Blasien im Schwarzwald. Er ist 1977 in den Orden eingetreten und wurde 1986 zum Priester geweiht. Nach Studien der Klassischen Philologie und Slavistik (Bonn), Philosophie (München) und Theologie (Frankfurt) war er von 1990 bis 1993 als Latein- und Religionslehrer in Hamburg und von 1993 als Lehrer und seit Oktober 2000 zehn Jahre als Rektor im Canisius-Kolleg in Berlin tätig. Seit Mai 2007 ist Klaus Mertes Mitglied im Zentralkomitee der Deutschen Katholiken und im Vorstand der Stiftung 20. Juli 1944.


Begrüßung
Christian Schleicher
Stv. Leiter der Akademie der Konrad-Adenauer-Stiftung

Prof. Dr. Robert von Steinau-Steinrück
Vorsitzender der Stiftung 20. Juli 1944

Einführung
Prof. Dr. Johannes Tuchel
Leiter der Gedenkstätte Deutscher Widerstand

Macht und Ohnmacht - Gedanken über Vergeblichkeit und Erfolg des Widerstandes gegen den Nationalsozialismus

Vortrag
Pater Klaus Mertes SJ
Direktor des Kollegs St. Blasien

Diskussion
Moderation
Christian Schleicher

anschließend
Empfang

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Ansprechpartner

Christian Schleicher

Stv. Leiter der Akademie der KAS in Berlin

Christian Schleicher
Tel. +49 30 26996-3230
Fax +49 30 26996-3224

Dr. Clemens Brüggemann

Tel. +49 30 26996-3212

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Stiftung 20. Juli 1944 Gedenkstätte Deutscher Widerstand