Trialog in Yad Vashem
Seit fast 15 Jahren ist die Konrad-Adenauer-Stiftung mit einem Büro in Ramallah, in den Palästinensischen Autonomiegebieten präsent. Dialog und Verständigung zwischen den Palästinensern und den Israelis ist eines der wichtigsten Ziele der Stiftungsarbeit.
Als erster Auslandsmitarbeiter hatte Henning Niederhoff dort von 1996-2000 die Projektarbeit geleitet. Ein interessantes Projekt bestand darin, Israelis, Palästinenser und Deutsche zusammen zu bringen, damit sie sich im Dialog und Trialog über die eigenen historischen Erfahrungen von Heimatverlust, Vertreibung und Vernichtung auseinander setzten.
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Henning Niederhoff vermittelte als erster Auslandsmitarbeiter der Konrad-Adenauer-Stiftung in den Palästinensischen Autonomiegebieten den Dialog zwischen Israelis und Palästinensern und hat seine Erfahrungen in einem Buch festgehalten. ((c) Oliver Ernst) |
Niederhoff brachte für die Konrad-Adenauer-Stiftung Palästinenser nach Yad Vashem und Israelis in zerstörte palästinensische Dörfer. Seinen Kreis von engagierten Mitstreitern pflegte Niederhoff noch weiter, als er im Jahr 2000 wieder nach Deutschland zurück kehrte. Die Erfahrungen und Gespräche, die sich im Lauf der Jahre aus diesem Projekt entwickelten, hat er nun in einem Buch dokumentiert: Henning Niederhoff: Trialog in Yad Vashem. Palästinenser, Israelis, und Deutsche im Gespräch, Lit Verlag Berlin, 2. Auflage 2010, 224 Seiten, 14,90 Euro.
Autor
Serie
Veranstaltungsbeiträge
erschienen
Berlin, 19. April 2010
Kontakt
Dr. Oliver Ernst
Länderreferent im Team Afrika und Naher Osten
