Traumatisiert und allein

umF als Herausforderung für die kommunale Praxis und das Ehrenamt

Die zweitägige Fachtagung in Hamm versammelte über 50 Fachkräfte von Jugendämtern, karitativen Organisationen und ehrenamtlichen Vereinigungen aus der Flüchtlingshilfe u.a., um über den Umgang mit minderjährigen allein reisenden Flüchtlingen (umF) zu diskutieren.

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Dr. Carsten Hörich

Dr. Carsten Hörich schilderte die Grundlagen des Asyl- und Aufenthaltsrechts, bezogen auf umF, die Grundlagen des Migrationsrechts und den Ablauf des Asylverfahrens bei umF. – Herr Termath, Leiter des Jugendamtes Eschweiler, erläuterte darauf die gültigen Standards im Umgang mit umF, die er aus der Rechtslage ableitete (SGB). Er schilderte die Grundsätze des Verteilungsverfahrens und die Aufgaben des erstaufnehmenden Jugendamtes sowie die Standards der Unterbringung. - Dr. Hüning erläuterte die Pflegeformen, ging auf die Standards ein, erläuterte Vormundschaften und schilderte Traumata sowie die sozialpädagogischen Herausforderungen in Gastfamilien. - Frau Funkenberg ging auf die spezifische Situation von Kindern auf der Flucht ein, die Risikofaktoren und die Auswirkungen, insbesondere die Traumata. Diesen Aspekt der Traumatisierung vertiefte Herr Grothe zum Abschluss der Tagung.

Serie

Veranstaltungsberichte

erschienen

Sankt Augustin, 3. April 2017