Publikationen
Argentinien – Die Regierung bremst den Run auf den Dollar
Argentinien erlebt derzeit eine Kapitalflucht, die sich vor allem in einem Run auf den US-Dollar äußert. Unmittelbar nach den Wahlen am 23. Oktober hat die im Amt bestätigte Regierung um Präsidentin Cristina Fernández de Kirchner dieses Problem in Angriff genommen. Das Ziel der in den letzten Wochen beschlossenen Maßnahmen besteht darin, die Nachfrage nach Dollar zu bremsen, den Wechselkurs zu stabilisieren und einen weiteren Rückgang der Devisenreserven zu verhindern. Letzterer hatte sich insbesondere unmittelbar vor den Wahlen zugespitzt. mehr…
Diálogo Político 4/2011
Lateinamerika im System des globalen Regierens
Das internationale System befindet sich im 21. Jahrhundert in einem Prozess der Neuordnung. In Lateinamerika scheint eine neue Phase des Regionalismus zu beginnen, wodurch der Handlungsspielraum der Region auf internationaler Ebene wachsen dürfte. Zudem besteht international ein breiter Konsens darüber, dass die multilaterale Zusammenarbeit gestärkt werden muss, um grenzübergreifende Probleme lösen zu können. Auch dies könnte zu einem Bedeutungszuwachs Lateinamerikas beitragen. mehr…
G20: Tendenzen und Volatilität der Nahrungsmittelpreise
Martín Piñeiro und Alfredo Gutiérrez Girault
In den vergangenen zehn Jahren sind die Nahrungsmittelpreise tendenziell stärker und über längere Zeiträume gestiegen, als dies im gesamten letzten Jahrhundert der Fall war. Für Argentinien sind die steigenden Preise von besonderer Bedeutung, da Lebensmittel zu den wichtigsten Exportgütern des Landes zählen. Der vorliegende Bericht untersucht die Gründe für die Entwicklung der Nahrungsmittelpreise seit 2007 und gibt eine Prognose zu deren zukünftiger Entwicklung. Auf dieser Grundlage kann eine Positionierung Argentiniens zu diesem Thema, insbesondere im Rahmen der G20, vorgenommen werden. mehr…
Die politischen Parteien in Argentinien
Überlegungen und Vorschläge für ihre Stärkung aus einer christlich-humanistischen Perspektive
Neues Buch von Eduardo Kinen, herausgegeben von der Asociación Civil Estudios Populares, der Katolische Universität von Santa Fe und der Konrad-Adenauer-Stiftung. mehr…
Diálogo Político 3/2011
Energie- und Umweltpolitik
Die Konrad-Adenauer-Stiftung setzt sich seit jeher für eine nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung ein. Das Modell der Sozialen Marktwirtschaft, welches die Konrad-Adenauer-Stiftung und die deutsche Christdemokratie vertreten, beruht auf den Prinzipien der kirchlichen Soziallehre und verbindet die individuelle Freiheit mit sozialer Verantwortung. Es weist dem Staat eine besondere Verantwortung für das Gemeinwohl zu, verteidigt und fördert Solidarität und Subsidiarität sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene und setzt sich mit Nachdruck für den Erhalt der Schöpfung ein. mehr…