„Wir gedenken seiner historischen Lebensleistung“

Berlin gedenkt Adenauer

Er war der erste Bundeskanzler Westdeutschlands und manövrierte Deutschland 14 Jahre lang sicher durch die schwierige Nachkriegszeit. Die Werte und Grundsätze Konrad Adenauers Politik sind heute aktueller denn je. Anlässlich seines 50. Todestages am 19. April gedachten Vertreter der Berliner CDU ihrem einstigen Parteigründer und die Konrad-Adenauer-Stiftung ihrem Namensgeber.

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Das Konrad-Adenauer-Denkmal

Anfangs als Gesellschaft für christlich-demokratische Bildungsarbeit gegründet, wurde die CDU-nahe Stiftung bereits 1965 in Konrad-Adenauer-Stiftung umbenannt. Für den stellvertretenden Leiter der Hauptabteilung Politische Bildung und Leiter der Bildungsforen, Andreas Kleine-Kraneburg, eine gute Entscheidung, stehe der Name der Stiftung für die Politik und Werte Konrad-Adenauers, die noch heute das Leitbild für die politische Arbeit weltweit seien. Stefan Evers, Generalsekretär und stellvertretender Fraktionsvorsitzender der Berliner CDU, würdigte anschließend Konrad Adenauer als einen Persönlichkeit, dem es die Menschen heute zu verdanken haben, hier miteinander in Frieden und Freiheit zu leben. Nach kurzen Ansprachen von Kleine-Kraneburg und Evers vor der Statue Adenauers legten sie Kränze nieder und gedachten in einem stillen Moment eines großen Politikers.