Publikationen

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„Einer muss ja mal damit anfangen!“

Ausstellungseröffnung über Widerstand im Nationalsozialismus

Man hätte eine Stecknadel fallen hören können, so mucksmäuschenstill und aufmerksam hingen gut 200 Schülerinnen und Schüler des Evangelischen Gymnasiums zum Grauen Kloster an den Lippen des Referenten. Dr. Axel Smend, Kuratoriumsvorsitzender der Stiftung 20. Juli 1944, eröffnete mit einer überzeugenden und bewegenden Rede zum Thema „Was konnten sie tun? – Was können wir tun?“ die Ausstellung „Was konnten sie tun? - Widerstand gegen den Nationalsozialismus 1939-1945“. mehr…

Christian Schleicher | Veranstaltungsberichte | 31. Januar 2017

„Es wird Zeit, sich mit seinem Wahlsieg abzufinden, nicht aber mit seinen Konsequenzen“

Dr. Tobias Endler analysiert Donald Trumps erste 100 Tage im Amt

Der wissenschaftlicher Mitarbeiter und Ph.D. & Research Coordinator am Heidelberg Center for American Studies, verwies bei einem Gespräch im Forum der Konrad-Adenauer-Stiftung in Berlin auf die Gründe für Trumps Erfolg. Ihm zu Folge sind dies vor allem die tiefe Spaltung der amerikanischen Gesellschaft und die Ablehnung der Politikelite in Washington. Trump sei jemand, „der von den Umständen profitiert hat.“ mehr…

Simon Pfeffereder | Veranstaltungsberichte | 26. Januar 2017

Das Ende der regelgebundenen Weltordnung

Biesdorfer Gespräch im Hörsaal des Historischen Kesselsaal des Unfallkrankenhauses Berlin

Prof. Dr. Klaus Segbers, Direktor des Center for Global Politics an der Freien Universität Berlin, nahm eine Analyse des Wahlsieg Donald Trumps und dessen Auswirkungen auf die Weltpolitik vor. Er betonte, dass es gar nicht so sehr um Trump ginge, sondern mehr um seine Wähler und die Nachfrage nach ihm. mehr…

Christian Schleicher | Veranstaltungsberichte | 26. Januar 2017

"Ich habe nie darüber nachgedacht, was mir drohen könnte"

Tausende Polen retteten während des Holocausts Juden - Ihre Geschichten präsentiert jetzt eine Wanderausstellung

In der Akademie der Konrad-Adenauer-Stiftung wurde die Wanderausstellung „Sie riskierten ihr Leben – Polen, die während des Holocausts Juden retteten“, die vom Museum der Geschichte der Polnischen Juden in Warschau erarbeitet wurde, eröffnet. mehr…

Andreas Kleine-Kraneburg | Veranstaltungsberichte | 23. Januar 2017

Per Dekret zum Frieden

Dr. Marie-Christine Fuchs im Außenpolitischen Gespräch über Kolumbien und die unsichere Zukunft des Friedensvertrags

In knapp zwei Jahren feiert Kolumbien 200 Jahre Unabhängigkeit. Doch die Geschichte hat das Land mitgenommen, denn seit 1819 „ist das Land eigentlich ein Kriegsland“, resümierte Dr. Marie-Christine Fuchs, Leiterin des Rechtsstaatsprogramms Lateinamerika der Konrad-Adenauer-Stiftung. Umso mehr müsste man annehmen, dass sich die Menschen nach Frieden sehnen – und den ausgehandelten Friedensvertrag zwischen Regierung und FARC befürworten. Doch das Plebiszit zeigte: Das Land ist tief gespalten und die anhaltende Gewalt prägt die Kolumbianer bis heute. Der Friedensvertrag steht auf tönernen Füßen. mehr…

Veranstaltungsberichte | 20. Dezember 2016