Soziale Marktwirtschaft
Auch verfügbar in B-H-S
Die Demokratisierung in Bosnien und Herzegowina sowie die Rückkehr von Flüchtlingen kann nur dauerhaft erfolgreich sein, wenn entsprechende wirtschaftliche Voraussetzungen gegeben sind. Vor diesem Hintergrund hat das Auslandsbüro der Konrad- Adenauer-Stiftung in Sarajevo einen Projektschwerpunkt im Bereich der wirtschaftlichen Transformation gesetzt. Im breiten Kreis von Unternehmern, Politikern, Vertretern von Wirtschaftsverbänden, sowie Universitätsprofessoren und Studierenden werden Wirtschaftsreformen diskutiert und der Diskurs über das Konzept der Sozialen Marktwirtschaft eingeführt. Besonderes Anliegen ist dabei auch die Kluft zwischen wirtschafts-wissenschaftlicher Theorie und ökonomischer Praxis in einer Transformationsgesellschaft zu überwinden.
Zur Förderung des wirtschaftlichen Transformationsprozesses werden im Auftrag der KAS Recherchen unternommen und Studien erstellt - unter "Publikationen" können diese Dokumente heruntergeladen werden. Zudem veranstaltet das Auslandsbüro der Konrad-Adenauer-Stiftung in Zusammenarbeit mit lokalen und internationalen Partnerorganisationen Arbeitsgruppentreffen, Podiumsdiskussionen und Konferenzen unter dem Titel "Wirtschaft zwischen Theorie und Praxis" und "Die Bedeutung des sozialen Dialogs" die auf große Resonanz stoßen. An den Wirtschaftsfakultäten in Sarajevo, Banja Luka, Mostar und Tuzla diskutierten Studierende mit Regierungsvertretern, Repräsentanten der internationalen Finanzorganisationen und der Europäischen Union mit Wirtschaftsexperten und Unternehmern über die wirtschaftliche Situation und weitere Entwicklung des Landes, Integrationsperspektiven in den europäischen Binnenmarkt, Anreize für ausländische Investitionen, die Entwicklung des Privatunternehmertums sowie über praktische Hindernisse der derzeit in BuH unterschiedlich gültigen Bank-, Steuer- und Rechtssysteme.
Kooperationspartner sind: CRI, YET, wirtschaftswissenschaftliche Institute, Kammern, Verbände, Gewerkschaften, weitere NGOs, OHR ...