Einweihung des Konrad-Adenauer-Platzes in Potsdam-Babelsberg

50. Todestag des ersten Bundeskanzlers

April 19 Mittwoch

Datum/Uhrzeit

19. April 2017, 15.30

Ort

Areal zwischen der Rosa-Luxemburg-Str. und der Domstr./Nähe Karl-Marx-Str. in 14482 Potsdam

mit

Ingo Senftleben, Jann Jakobs

Typ

Event

Im Beisein des Landes- und Fraktionsvorsitzenden der CDU Brandenburg, Ingo Senftleben MdL, wird der Potsdamer Oberbürgermeister, Jann Jakobs, am 19. April 2017 um 15.30 Uhr den neuen Konrad-Adenauer-Platz in Potsdam-Babelsberg einweihen.

Veranstaltungsnr.

B14-190417-1

Die Stadtverordnetenversammlung Potsdam hatte am 2. November 2016 auf Antrag der CDU-Fraktion beschlossen, den in Babelsberg gelegenen Straßenabschnitt der „Rosa-Luxemburg-Straße“ zwischen „Robert-Koch-Straße“ und „Domstraße“ in „Konrad-Adenauer-Platz“ umzubenennen.

Anlässlich des 50. Todestages von Konrad Adenauer findet die Einweihung des Konrad-Adenauer-Platzes in Potsdam-Babelsberg am 19. April 2017 um 15:30 Uhr statt. Der Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Potsdam, Jann Jakobs, wird im Beisein des Landesvorsitzenden der CDU Brandenburg, Ingo Senftleben, den Platz feierlich einweihen und Grußworte an die Gäste richten.

Der Landesbeauftragte der Konrad-Adenauer-Stiftung für Brandenburg, Stephan Rabe, wird Leben und Wirken Konrad Adenauers würdigen. Nach Pflanzung eines Blauglockenbaumes bietet ein Imbiss mit Getränken Zeit zum gemeinsamen Austausch.

Konrad Adenauer und Potsdam

Konrad Adenauer (5. Januar 1876 in Köln – 19. April 1967 in Rhöndorf) war von 1949 bis 1963 erster Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland und von 1951 bis 1955 zugleich erster Bundesminister des Auswärtigen. Adenauer wurde zur bestimmenden Kraft der deutschen Nachkriegsdemokratie mit ihrer inneren Neuordnung und erwarb größte Verdienste als Wegbereiter der europäisch-atlantischen Bündnispolitik.

Seine politische Laufbahn begann Konrad Adenauer in der Stadt Köln, der er von 1917 bis 1933 als Oberbürgermeister vorstand. Von den Nationalsozialisten seines Amtes enthoben und verfolgt, fand er eine Bleibe in Potsdam und lebte vom 1. Mai 1934 bis zum 25. April 1935 in der heutigen Rosa-Luxemburg-Straße Nr. 40. Dort wurde Konrad Adenauer am Abend des 30. Juni 1934 im Zusammenhang mit dem Röhm-Putsch von der Gestapo festgenommen. Im Polizeipräsidium von Potsdam verhört, wurde er nach zwei Tagen ohne weitere Erklärung wieder freigelassen. Bis 1945 waren Konrad Adenauer und seine Familie den Verfolgungen der Nationalsozialisten ausgesetzt.

Am 19.04.2017 organisiert die Konrad-Adenauer-Stiftung ein Symposium über das Leben und Werk von Konrad Adenauer

Ansprechpartner

Stephan Georg Raabe

Landesbeauftragter für Brandenburg und Leiter des Politischen Bildungsforums Brandenburg

Stephan Georg Raabe
Tel. +49 331 748876-0
Fax +49 331 748876-15
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