2. Vorbereitungstreffen für die XV. Internationale Sicherheitskonferenz “Forte de Copacabana”

Perspektiven und Herausforderungen für das internationale Krisenmanagement

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Experten und Vertreter verschiedener Regierungs- und Nichtregierungsorganisationen diskutierten internationale Sicherheitsfragen speziell im Hinblick auf das internationale Krisenmanagement als Vorbereitung für die XV. Internationale Sicherheitskonferenz „Forte de Copacabana“, die am 21. September 2018 in Rio de Janeiro stattfinden wird

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Das Vorbereitungstreffen zur Internationalen Sicherheitskonferenz „Forte de Copacabana“ wurde von Diogo Winnikes, KAS-Projektkoordinator, sowie Botschafter Roberto Abdenur, Beiratsmitglied des CEBRI, eröffnet

Das Vorbereitungstreffen zur Internationalen Sicherheitskonferenz „Forte de Copacabana“ wurde von Diogo Winnikes, KAS-Projektkoordinator, sowie Botschafter Roberto Abdenur, Beiratsmitglied des CEBRI, eröffnet

Die Transformation der gegenwärtigen internationalen Ordnung, die ständig mit Krisen in verschiedenen Regionen der Welt gleichzeitig konfrontiert ist, bringt neue Anforderungen an regionale sowie globale multilaterale Institutionen. Deshalb muss das Management internationaler Krisen innerhalb der weltweiten Sicherheitsarchitektur analysiert werden. Hierbei ist vor allem die Schaffung einer engeren Zusammenarbeit zwischen Europa und Lateinamerika bestrebenswert. Aus diesem Anlass wurde das zweite Vorbereitungstreffen am 18. Juli im Brasilianischen Zentrum für Internationale Beziehungen (CEBRI) in Rio de Janeiro mit dem Thema „International Crisis Management“ organisiert.

Das Hauptdiskussionsthema war die Strukturierung von internationalen Methoden zur Prävention, Lösung und Stabilisierung internationaler Krisen. Hochrangige Militärangehörige sowie Diplomaten und Professoren diskutierten hierbei mit Hilfe anschaulicher Beispiele aus der Vergangenheit. Besonders wurde hierbei die Stabilisierungsmission der Vereinten Nationen in Haiti (MINUSTAH) als Exempel für internationales Krisenmanagement genannt.

Außerdem wurde über die Chancen und Risiken von multilateralen Normen im Hinblick auf das internationale Krisenmanagement Bezug genommen. Kommandant Marco Antônio Estevão Machado, Herr Benoni Belli, Planungssekretär für diplomatische Angelegenheiten im brasilianischen Außenministerium sowie Dr. Layla Dawood, Professorin an der UERJ diskutierten hierbei besonders über die Strukturen in der Koordination zwischen der Zivilbevölkerung und dem Militär in Zeiten internationaler Krisen. Abschließend wurde die geschlossene Debatte für die geladenen Gäste geöffnet um die unterschiedlichen Ansichten ausführlich zu diskutieren.

Autor

Diogo Winnikes

Serie

Veranstaltungsberichte

erschienen

Brasilien, 20. Juli 2018