Kontinuität und Verlässlichkeit in unsicheren Zeiten

14. Deutsch-Niederländisch-Belgisches Treffen zu europäischen Fragen am 9. und 10. Juni 2017 in St. Gerlach

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Die Europäische Union sieht sich gegenwärtig zahlreichen internen wie externen Herausforderungen ausgesetzt. Diese reichen von den nun beginnenden Brexit-Verhandlungen über die anhaltende Wirtschafts- und Finanzkrise im Euroraum bis hin zur gestiegenen Terrorgefahr. Zudem ist das Jahr 2017 in zahlreichen EU-Mitgliedsstaaten von Wahlen geprägt, in denen sich die etablierten Parteien zu-nehmend im Wettbewerb mit populistischen Strömungen befinden.

In Zeiten des politischen Wandels und der größer werdenden Komplexität politischer Fragen ist es wichtig, gerade grenzüberschreitend auf etablierte Formate zurückzugreifen und den vertrauensvollen Austausch von Gedanken und Ideen zu pflegen. Vor diesem Hintergrund lud das Europabüro der Konrad-Adenauer-Stiftung am 9. und 10. Juni 2017 zum diesjährigen Deutsch-Niederländisch-Belgischen Treffen zu europäischen Fragen nach St. Gerlach in die Nähe von Maastricht ein. Neben einigen Ministern konnten zahlreiche Mitglieder des Europäischen Parlamentes, der nationalen und regionalen Parlamente, Senatoren sowie Mitarbeiter von Abgeordneten und Fraktionen begrüßt werden. In insgesamt vier Arbeitssitzungen beschäftigen sich die Teilnehmer vor allem mit der aktuellen politischen Lage in den drei Ländern, mit Fragen der Sicherheit und Integration und mit der Zukunft der Wirtschafts- und Währungsunion.

Autor

Lucas Schramm

Serie

Veranstaltungsberichte

erschienen

Brüssel, 16. Juni 2017

Peter Altmaier