Die Zukunft der europäischen Nachbarschaftspolitik

Gipfel der Östlichen Partnerschaft in Brüssel

Die Europäische Union steht vor einer neuen Phase der europäischen Nachbarschaftspolitik (ENP). Die Entwicklungen im Osten und Südosten Europas erfordern ein verstärktes Engagement der Europäischen Union (EU) in diesen zentralen Nachbarregionen.

„Wir möchten das tägliche Leben der Bürger in den Mitgliedsstaaten sowie in jenen der Östlichen Partnerschaft verbessern“, so der Tenor der gemeinsamen Abschlusserklärung der Teilnehmer des Gipfels der Europäischen Nachbarschaft in Brüssel. Die Evaluierung der zuletzt im Rahmen des Gipfels in Riga 2015 vereinbarten Wegmarken sowie die Konkretisierung der 20 Ziele für 2020 des gemeinsamen Papieres des Europäischen Auswärtigen Dienstes und der Europäischen Kommission standen im Fokus des diesjährigen Gipfels. Die zunächst ausgesprochene Einladung an den Staatspräsidenten von Belarus, Alexander Lukashenko, sorgte vorübergehend für mediale Aufmerksamkeit, jedoch entsandte er nur seinen Außenminister.

Autoren

Dr. Hardy Ostry, Oliver Morwinsky

Serie

Länderberichte

erschienen

Belgien, 6. Dezember 2017

Tusk

Donald Tusk, Präsident des europäischen Rates

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