Herausforderungen für die Währungsunion - Strategien zur Bekämpfung der Euro-Krise

Mai 28 Montag

Datum/Uhrzeit

28. Mai 2012, 10.00

Ort

Peking

mit

Hartmut Koschyk, MdB, Parlamentarischer Staatsekretär im Bundesministerium der Finanzen

Typ

Expertengespräch

Ein von der KAS/Peking organisiertes Fachgespräch thematisierte die Bedeutung Chinas in der europäischen Finanzkrise sowie deren Auswirkungen auf die chinesische Wirtschaftsentwicklung.

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Bei der Überwindung der Schuldenkrise in Europa übernimmt China eine konstruktive Rolle, fordert aber Gegenleistungen. Befürworter hoffen auf Investitionen seitens chinesischer Firmen und Banken sowie den Aufkauf von Staatsschulden durch die chinesische Regierung. Kritiker beobachten hingegen skeptisch die Eigeninteressen Pekings hinsichtlich Chinas gewünschter Anerkennung als Marktwirtschaft und den damit verbundenen Vorteilen für die Volksrepublik. Die Weltwirtschaftskrise macht sich jedoch auch im „Land der Mitte“ bemerkbar. Das Wirtschaftswachstum Chinas wurde maßgeblich beeinflusst, soll sich nach Aussagen des chinesischen Premierministers Wen Jiabao jedoch weiterhin auf hohem Niveau halten.

In dieser von der KAS/Peking organisierten Expertenrunde diskutierte Staatssekretär Hartmut Koschyk, MdB, mit Wirtschaftswissenschaftlern und Doktoranden der Central University of Finance and Economics (Beijing), über Chinas Rolle in einer möglichen Strategie zur Bekämpfung der europäischen Finanzkrise.

Das Fachgespräch eröffnete eine Veranstaltungsreihe der KAS/Peking, in deren Rahmen Experten aus China und Deutschland vielfältige Aspekte der globalen wirtschaftlichen Entwicklung mit Hinblick auf die Gestaltung der chinesischen Wirtschafts- und Finanzpolitik analysierten.

Ansprechpartner

Thomas Awe

Leiter des Auslandsbüros in China | Peking

Thomas Awe
Tel. +86 10 6462-2207
Fax +86 10 6462-2209
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