Länderberichte

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Menschenrechte in China. Die Lage ein Jahr vor den olympischen Spielen in Peking

Das Thema „Menschenrechte in China“ erscheint in den letzten Wochen fast täglich auf der politischen und medialen Agenda. Anlass für die massive Berichterstattung ist der Beginn des olympischen Countdowns. Ein Jahr vor dem Start der Olympischen Spiele, die am 8. August 2008 in Peking beginnen werden, mehren sich die Stimmen, die die chinesische Regierung auffordern, der Einhaltung der Menschenrechte mehr Beachtung zu schenken. Sie berufen sich dabei auf die Olympische Charta, in der unter anderem auch auf den Respekt vor den universalen und fundamentalen ethischen Prinzipien sowie auf die Achtung der Menschenwürde verwiesen wird. Bereits im Vor-feld der Bewerbung Pekings um den Austragungsort der Olympischen Spiele, hatte die chinesische Führung von sich aus deutliche Schritte im Hinblick auf eine größere Beachtung der Men-schenrechte und der Pressefreiheit angekündigt. mehr…

Melanie Frank | 1. September 2007

China und Lateinamerika - eine neue transpazifische Partnerschaft?

Seit dem Beginn ihres Engagements in Lateinamerika nach dem Ende des Kalten Krieges haben die Chinesen - angetrieben vom Hunger nach Rohstoffen, aber auch von dem Bestreben nach globaler Durchsetzung ihrer Ein-China-Politik - ihre Beziehungen zu der Region ausgebaut und damit auch Ängste in anderen Teilen der Welt, so etwa in Washington, geschürt. mehr…

Jochen Kleining | 25. Juli 2007

Chinas Aktionsplan zum Klimaschutz - mehr als nur heiße Luft?

Spätestens seit der Veröffentlichung des vierten Klimaberichts1 der Vereinten Nationen steht das Thema Klimaschutz ganz oben auf den Agenden aller bedeutenden und einflussreichen Staaten der Welt. Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel hat ihren derzeitigen Vorsitz der EURatspräsidentschaft dazu genutzt, verbindliche Richtlinien bei den 27 Ländern der Gemeinschaft durchzusetzen; und sie hat deutlich gemacht, dass sie auch ihre Gastgeberrolle bei dem diesjährigen G8-Gipfel dazu nutzen will, für ein weltweit gemeinsames Vorgehen gegen die drohenden Folgen exzessiver Umweltverschmutzung und Ressourcennutzung zu werben. Ihr Eintreten für Maßnahmen wie die freiwillige Verringerung des Ausstoßes von Treibhausgasen stößt jedoch nicht überall auf Gegenliebe. Die USA, die bekanntlich nicht einmal das Kyoto-Protokoll ratifiziert haben, wehren sich entschieden gegen jegliche ökologischen Vorgaben, und zahlreiche Entwicklungsländer – China vorneweg – verwerfen diese als unzulässige Einmischung in ihre inneren Angelegenheiten oder, schlimmer noch, als Versuch des Westens, ihren mühsam erkämpften Aufschwung abzubremsen. mehr…

Dr. Thilo Diefenbach | 6. Juni 2007

Japan und China – Zwei Nachbarn zwischen Rivalität und Kooperation

China und Japan sind die politisch und kulturell einflussreichsten Staaten der Region Nordostasien; ihre zwischenstaatlichen Beziehungen gelten jedoch seit Jahren als äußerst angespannt - gibt es doch immer noch eine Vielzahl von Differenzen. mehr…

Dr. Thilo Diefenbach, Mark Hauptmann | 4. Juni 2007

Zur Wahl des Hongkonger Chief Executive

Regierungschef oder Statthalter Pekings?

In Hongkong haben zum dritten Mal seit der Rückgabe an die VR China Wahlen des Chief Executive stattgefunden – mit einigen Premieren. Erstmalig ist ein Kandidat aus dem pro-demokratischen Lager angetreten und erstmalig wurde auch öffentlich Wahlkampf geführt. Hauptstreitpunkt war die Einführung des allgemeinen Wahlrechts. mehr…

Viktor Ungemach | 3. Mai 2007


Über diese Reihe

Die Konrad-Adenauer-Stiftung ist in rund 80 Ländern auf fünf Kontinenten mit einem eigenen Büro vertreten. Die Auslandsmitarbeiter vor Ort können aus erster Hand über aktuelle Ereignisse und langfristige Entwicklungen in ihrem Einsatzland berichten. In den „Länderberichten“ bieten sie den Nutzern der Webseite der Konrad-Adenauer-Stiftung exklusiv Analysen, Hintergrundinformationen und Einschätzungen.