Länderberichte

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Bürgermeisterwahlen 2006 in Costa Rica

Sieg der Sozialdemokraten und Aufwärtstrend der Christlichen Demokraten

Am vergangenen 03. Dezember wurden zum zweiten Mal nach 2002 die Bürgermeister des Landes in direkter Wahl bestimmt. Rd. 2,6 Millionen Wahlberechtigte waren aufgerufen, neben den 81 Bürgermeistern jeweils zwei Stellvertreter sowie weitere rd. 2.350 Gemeindevertreter auf Stadtteilebene samt ihrer Stellvertreter zu wählen. mehr…

12. Dezember 2006

Präsidentschafts- und Parlamentswahlen in Nikaragua

Daniel Ortega vor dem Sieg im ersten Wahlgang ?

Am 05. November 2006 waren rd. 3,6 Mio Bürger aufgerufen, den Präsidenten und seinen Vize-Präsidenten, 90 Parlamentsabgeordnete und 20 Abgeordnete für das Zentralamerikanische Parlament (PARLACEN) zu wählen. Die neuen Mandatsträger treten ihr Amt am 10. Januar 2007 an. mehr…

Reinhard Willig | 7. November 2006

Grenzkonflikt zwischen Nikaragua und Costa Rica belastet die Integrationsbemühungen in Zentralamerika

Der Konflikt um die Nutzung des San-Juan-Flusses belastet die Beziehungen zwischen Nikaragua und Costa Rica und die Integrationsbemühungen in Zentralamerika mehr…

7. August 2006

Kurzbericht zu den politischen Auswirkungen des Todes des Präsidentschaftskandidaten Herty Lewites

Unerwartet starb am letzten Sonntag der 66-jährige Präsidentschaftskandidat Herty Lewites an einem Herzinfarkt nach einem chirurgischen Eingriff vom Vortag. Er litt seit 30 Jahren an Herzproblemen, weswegen ihm im Jahre 2004 ein Herzschrittmacher implantiert wurde. Herty Lewites war Kandidat des MRS (Movimiento Renovador Sandinista), einer Dissidentenbewegung der sandinistischen Befreiungsfront FSLN. mehr…

Reinhard Willig | 10. Juli 2006

Aktuelle Entwicklungen zu den Präsidentschaftswahlen in Nikaragua im November 2006

Die gesamtgesellschaftliche Entwicklung des Landes wird durch den politischen Pakt zwischen den beiden „Caudillos“ und Ex-Präsidenten Arnoldo Alemán (1998 – 2002) von der liberalen Partei (PLC) und Daniel Ortega (1985 – 1990) von der sandinistischen Partei (FSLN) aus dem Jahre 1999 bestimmt. Im Mittelpunkt dieses Paktes steht die Aufteilung der politischen Machtpositionen im Lande zwischen Mitgliedern dieser Parteien, die damit ihre traditionell klientelistische Struktur weitertreiben und eine inhaltliche Reformdebatte verhindern. mehr…

Reinhard Willig | 30. Juni 2006


Über diese Reihe

Die Konrad-Adenauer-Stiftung ist in rund 80 Ländern auf fünf Kontinenten mit einem eigenen Büro vertreten. Die Auslandsmitarbeiter vor Ort können aus erster Hand über aktuelle Ereignisse und langfristige Entwicklungen in ihrem Einsatzland berichten. In den „Länderberichten“ bieten sie den Nutzern der Webseite der Konrad-Adenauer-Stiftung exklusiv Analysen, Hintergrundinformationen und Einschätzungen.