Digitalisierung

Politik und Gesellschaft in einer digitalisierten Welt

Jeff Jarvis
Jeff Jarvis, Professor an der Graduate School of Journalism an der City University of New York: „Das Internet ist kein Platz, um Geheimnisse aufzubewahren. Es ist dafür da, Wissen zu teilen und Informationen nutzbar zu machen.“

Die Digitalisierung ist in allen Lebensbereichen und damit auch in allen Politikfeldern präsent. Sie verändert die Art wie wir miteinander kommunizieren, wie wir uns informieren und wie wir arbeiten. Als eine der wichtigsten Transformationskräfte der Gegenwart verändert sie Wirtschaft, Gesellschaft und Politik gleichermaßen.

Die Konrad-Adenauer-Stiftung verfolgt das Ziel, mit der Digitalisierung die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands zu stärken. Sie untersucht die wirtschafts- und gesellschaftspolitischen Auswirkungen, erarbeitet Handlungsempfehlungen für die Politik und befähigt mit Bildungsangeboten zur Teilhabe. Die Themen Europäischer Digitaler Binnenmarkt, Open Data und das Verhältnis von Ordnungspolitik und Digitalisierung stehen derzeit ebenso im Fokus wie die politische Kommunikation oder die Situation der Medien und die Rahmenbedingungen für Startups.

Mit der Veranstaltungsreihe „forum digital“ bietet die Konrad-Adenauer-Stiftung ein öffentliches Podium für die Diskussion aktueller Themen der Digitalisierung.

Publikationen

„Paternalistisch sind schon die Internetkonzerne unterwegs.”

Staatsrechtslehrer Udo Di Fabio empfiehlt das Prinzip der Privatautonomie als Kompass für die Regulierung des Internets
Von einer „Revolution“ ist oft die Rede, wenn es um das Internet geht. In Zeiten von Revolutionen zählt das Recht bekanntlich nicht mehr viel. Droht der digitalen Gesellschaft Kontrollverlust, weil Netz- und Digitalkonzerne die Steuerung übernehmen? Wie lassen sich Freiheits- und Persönlichkeitsrechte schützen, ohne dass ein neues Regulierungsdickicht entsteht? Wir haben bei Professor Udo Di Fabio nachgefragt. Udo Di Fabio, Katja Gelinsky, 19. Juni 2018 mehr...

Robotik und ihr Beitrag zu Wachstum und Wohlstand

Robotik ist ein wichtiger Bereich der Digitalisierung. Sie steigert die Produktivität und die Gewinne in Unternehmen. Sie führt auch zu einem Strukturwandel auf dem Arbeitsmarkt: Tätigkeiten ändern sich. Nur hochqualifizierte Fachkräfte werden vermutlich profitieren. Die oft befürchtete, durch Robotik verursachte Massenarbeitslosigkeit wird es nicht geben. Gesellschaft und Politik sind gefragt, die Auswirkungen auf den gesellschaftlichen Wohlstand zu bedenken und frühzeitig korrigierende Maßnahmen zu ergreifen. *** ERSCHEINT NUR ONLINE Jens Südekum, Analysen und Argumente, 12. Juni 2018 mehr...

Rechtspersönlichkeit für autonome Systeme?

Durch den wachsenden Einsatz von autonom agierenden Systemen, wie Robotern oder Assistenzsystemen, stellt sich die Frage, wer für ihre Entscheidungen oder ihr Handeln die Verantwortung übernimmt und wie die Haftung geregelt ist. Vor einer vorschnellen Zuweisung des Status der Rechtspersönlichkeit, die in der Debatte oft aufgebracht wird, warnt Jan-Erik Schirmer in dem vorliegenden Papier. Er schlägt zum jetzigen Zeitpunkt die Nutzung bestehender Rechtsinstrumente vor. Autonomierisiken und Verantwortungslücken ließen sich zum Großteil mithilfe funktionaler Gesetzesinterpretationen abdecken. Jan-Erik Schirmer, Analysen und Argumente, 31. Mai 2018 mehr...

kurzum - Künstliche Intelligenz und ihre ethischen Herausforderungen

Der Umgang mit Künstlicher Intelligenz (KI) ist eine Gratwanderung: Einerseits gilt es, die Chancen zu nutzen. Andererseits müssen Risikopotenziale beachtet werden. Norbert Arnold, 22. Mai 2018 mehr...

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