Zeitgeschichte

Konrad Adenauer antwortete 1963 auf die Frage, was die Regeln wären, die ein junger Politiker zu beachten hätte, um Erfolg zu haben:

"Geschichte studieren, das würde ich zuerst sagen. Nicht einfach Tagesereignisse auf sich wirken lassen allein, sondern nun zu sehen die geschichtlichen Kräfte, die Konstellationen hervorgerufen haben und welche Konstellationen, und ob man diese Konstellationen ändern kann."

Die Konrad-Adenauer-Stiftung verfolgt auch unter zeitgeschichtlichen Fragestellungen die gesellschaftlichen und politischen Entwicklungen der eigenen Geschichtsperiode. Analyse und Vermittlung der Einsichten und Kenntnisse tragen dazu bei, die Gegenwart besser zu verstehen. Eine Beteiligung am wissenschaftlichen und öffentlichen Geschichtsdiskurs in der pluralistischen Gesellschaft ist ein wichtiges Anliegen, ist doch die Zeitgeschichtsschreibung immer auch Gegenstand politischer Kontroversen um ihre Deutung, um Geschichtsbilder, um Erinnerungs- und Gedenkkulturen und deren Vermittlung.

Videobook „Konrad Adenauer“ war Finalist beim Deutschen eBook-Award der Frankfurter Buchmesse

Das im April 2017 erschienene Videobook über das Leben Adenauers war für den Deutschen eBook-Award nominiert. Die Jury begründete das damit, dass "die Gestalter hier ihr Talent für Medienmix und didaktische Aufbereitung“ gezeigt hätten und Adenauers Persönlichkeit „in dieser App-Umsetzung auch für den historischen Laien greifbar und erlebbar“ werde. Die App können Sie auf kas.de/videobook kostenlos herunterladen.
ACDP übernimmt Gründungsunterlagen
Auch fast 70 Jahre nach der Gründung der CDU konnte das Archiv für Christlich-Demokratische Politik noch Akten zur Frühgeschichte der Partei im Kreis Dithmarschen (Schleswig-Holstein) übernehmen. mehr...

Publikationen

Nie wieder Hiroshima, nie wieder Pearl Harbor!

Im Schatten von weltweit über 14.000 Atomsprengköpfen erinnern sich Japans Hibakusha an das Nuklearinferno von 1945
Hibakusha werden sie in der Landessprache genannt, wörtlich: „die an der Bombe Leidenden“. Der beklemmende Begriff ist fest etabliert und ruft Schaudern und Entsetzen hervor; denn gemeint sind jene weltkriegsüberlebenden Japaner, deren gesundheitliches und seelisches Schicksal untrennbar und vernichtend mit den zwei Atombombenabwürfen der Amerikaner auf die beiden Städte Hiroshima (6. August 1945) und Nagasaki (9. August 1945), damals vom Krieg noch weitgehend unbeschädigt, verbunden bleibt. Thomas Awe, Länderberichte, 10. Sept. 2018 mehr...

Lernende Systeme

Reflexion über die deutsche Parlamentsgeschichte
Marie-Luise Recker, Die Politische Meinung, 9. Aug. 2018 mehr...

Die nächste große Debatte?

Über die neue Relevanz der deutschen Kolonialgeschichte
Ulf Morgenstern, Die Politische Meinung, 9. Aug. 2018 mehr...

Sein letztes Dickschiff

Die Lebenserinnerungen von Hans-Peter Schwarz
Jacqueline Boysen, Die Politische Meinung, 9. Aug. 2018 mehr...

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