Zeitgeschichte

Konrad Adenauer antwortete 1963 auf die Frage, was die Regeln wären, die ein junger Politiker zu beachten hätte, um Erfolg zu haben:

"Geschichte studieren, das würde ich zuerst sagen. Nicht einfach Tagesereignisse auf sich wirken lassen allein, sondern nun zu sehen die geschichtlichen Kräfte, die Konstellationen hervorgerufen haben und welche Konstellationen, und ob man diese Konstellationen ändern kann."

Die Konrad-Adenauer-Stiftung verfolgt auch unter zeitgeschichtlichen Fragestellungen die gesellschaftlichen und politischen Entwicklungen der eigenen Geschichtsperiode. Analyse und Vermittlung der Einsichten und Kenntnisse tragen dazu bei, die Gegenwart besser zu verstehen. Eine Beteiligung am wissenschaftlichen und öffentlichen Geschichtsdiskurs in der pluralistischen Gesellschaft ist ein wichtiges Anliegen, ist doch die Zeitgeschichtsschreibung immer auch Gegenstand politischer Kontroversen um ihre Deutung, um Geschichtsbilder, um Erinnerungs- und Gedenkkulturen und deren Vermittlung.

Videobook „Konrad Adenauer“ war Finalist beim Deutschen eBook-Award der Frankfurter Buchmesse

Das im April 2017 erschienene Videobook über das Leben Adenauers war für den Deutschen eBook-Award nominiert. Die Jury begründete das damit, dass "die Gestalter hier ihr Talent für Medienmix und didaktische Aufbereitung“ gezeigt hätten und Adenauers Persönlichkeit „in dieser App-Umsetzung auch für den historischen Laien greifbar und erlebbar“ werde. Die App können Sie auf kas.de/videobook kostenlos herunterladen.
ACDP übernimmt Gründungsunterlagen
Auch fast 70 Jahre nach der Gründung der CDU konnte das Archiv für Christlich-Demokratische Politik noch Akten zur Frühgeschichte der Partei im Kreis Dithmarschen (Schleswig-Holstein) übernehmen. mehr...

Publikationen

„Die Frauen müssen aufpassen, ihre Positionen zu halten und vor allem auch auszubauen“ - Interview mit Ursula Männle

Die HSS-Vorsitzende über das Erbe von 1968, Frauen-Politik, Hochschulpolitik und die neue Rolle des RCDS
Im Interview spricht Ursula Männle, Vorsitzende der CSU-nahen Hanns-Seidel-Stiftung, ehemalige Bundestags- und Landtagsabgeordnete sowie Staatsministerin für Bundesangelegenheiten, über das Erbe von 1968, warum Frauen heute ihre Stellung in der Gesellschaft behaupten und stärken müssen, wie sich Hochschulpolitik verändert hat und die neue Rolle des RCDS. 9. Mai 2018 mehr...

„Es muss eine andere Politik gemacht werden!“ - Horst Teltschik im Interview

Der ehemalige Kohl-Berater über außenpolitische Herausforderungen und die Rolle des RCDS 1968
Prof. Horst Teltschik war im Jahr 1968 Hochschulassistent am Otto-Suhr-Institut in Berlin. Der vormalige stellvertretende Bundesvorsitzende des RCDS gehörte zu den Konservativen, die in der Konfrontation mit der damaligen Studentenbewegung die Chance sahen, die CDU zu modernisieren. Anfang der 70er-Jahre wurde er so Leiter der Arbeitsgruppe „Außen- und Deutschlandpolitik“ in der CDU-Bundesgeschäftsstelle und später Berater von Helmut Kohl, dem er als Ministerialdirektor ins Kanzleramt folgte. Im Gespräch spricht Teltschik über damalige außenpolitische Herausforderungen und die Rolle des RCDS. 8. Mai 2018 mehr...

"In Prag ist Pariser Kommune"

Der „Prager Frühling“ vor fünfzig Jahren und seine Folgen
Stefan Karner, Die Politische Meinung, 23. Apr. 2018 mehr...

Interview: 1968 in der Tschechoslowakei

Eine Augenzeugin berichtet aus einer jüdischen Perspektive
Sylvie Wittmann, Die Politische Meinung, 23. Apr. 2018 mehr...

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Experten

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Hauptabteilungsleiter Wissenschaftliche Dienste/Archiv für Christlich-Demokratische Politik
Prof. Dr. Hanns Jürgen Küsters
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