Open Data

Den Mehrwert offener Daten nutzen

Daten sind der Rohstoff der Digitalisierung. Daten, die von öffentlichen Verwaltungen erfasst werden und die nicht schutzwürdigen Belangen unterliegen, sollten ebenfalls genutzt werden. Egal ob es sich um Verkehrs-, Umwelt-, Gesundheits- oder Geodaten handelt, eine Weiterverarbeitung oder Verknüpfung dieser Datensätze schaffen einen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Mehrwert. Zusätzlich könnten auch Synergien beim Datenaustausch zwischen den Verwaltungen entstehen.

Als Open Government Data, die im weitesten Sinne den Open Data Prinzipen entsprechen, werden diese Daten der Allgemeinheit zur Verfügung gestellt. Um eine breite Nutzung und leichte Weiterverarbeitung zu ermöglichen, sollten sie kostenfrei bereitgestellt werden, in einem maschinenlesbaren Format vorliegen und klaren und einheitlichen Nutzungsbedingungen unterliegen.

Open Data liegt die Idee zugrunde, dass die Erhebung dieser Daten durch öffentliche Stellen im Auftrag der Bürger erfolgt und somit der Zugang und die Nutzung diesen frei stehen. Darin ist auch ein Gewinn an Transparenz von staatlichem Handeln zu sehen.

Die Konrad-Adenauer-Stiftung unterstützt diesen Ansatz und untersucht die volkswirtschaftlichen Potentiale von Open Data, diskutiert die politischen und rechtlichen Rahmenbedingungen im europäischen Kontext und vermittelt Best Practice Beispiele.

Publikationen

kurzum: Opening Up Europe

Ein Binnenmarkt mit gemeinsamer Datenpolitik
Die Richtlinie über die Weiterverwendung von Informationen des öffentlichen Sektors (PSI) ist ein Instrument zur Öffnung von Verwaltungsdaten. Sie soll Transparenz, datengestützte Innovation und Wettbewerb fördern, indem sie die Staaten ermutigt, so viele Informationen wie möglich bereit zu stellen. Ist eine Information gemäß nationaler Regelungen zugänglich, ist die Möglichkeit zur Weiterverwendung für alle Zwecke verpflichtend. Die EU-Kommission führte dazu eine Konsultation durch, an der sich auch die Konrad-Adenauer-Stiftung mit einer Bewertung und Stellungnahme beteiligt hat. Pencho Kuzev, 11. Sept. 2018 mehr...

Internet of Things

Kaum ein Begriff steht mehr für den technologischen Fortschritt und für die zu erwartenden gravierenden Umwälzungen von Wirtschaft und Gesellschaft durch die Digitalisierungsbewegung wie der Begriff des Internet of Things (IoT). Erstmals verwendet wurde er von Kevin Ashton, der ihn allerdings sehr stark auf die automatische Identifizierbarkeit von Objekten reduzierte (Ashton, 2009). Inzwischen hat sich diese Perspektive erweitert, so dass man heute zu Recht sagen kann, dass das IoT in den kommenden Jahren wesentlicher Treiber und integraler Bestandteil der digitalen Transformation sein wird. Richard Lackes, Analysen und Argumente, 12. Juli 2018 mehr...

Think Tank Report 3/2018

Einblicke in die Agenda internationaler Think-Tanks
Der Think Tank Report 3/2018 beinhaltet unter anderem folgende Themen: Die Zukunft der Mobilität | Die neue kanadische Big-Data-Strategie | Die Veränderung der Einkommensverteilung durch die Globalisierung | Die Wirkung der Blockchain-Technologie in fragilen Staaten | Die Einmischung von außen bei den nächsten US-Wahlen | u.a. Think Tank Report, 10. Juli 2018 mehr...

Repräsentatives Dateneigentum

Ein zivilgesellschaftliches Bürgerrecht
Studie im Auftrag der Konrad-Adenauer-Stiftung e. V. zum Thema „Einführung eines besonderen Rechts an Daten” Karl-Heinz Fezer, 24. Apr. 2018 mehr...

Alle Publikationen zum Thema (13)

Kontakt

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Koordinator für Digitalisierung und Datenpolitik
Dr. Pencho Kuzev
Tel. +49 30 26996-3247
Fax +49 30 26996-3551
Pencho.Kuzev(akas.de