Europäische und Internationale Politik - Publikationen

Rumänischer Premierminister zum Rücktritt gezwungen

Nach nur knapp sieben Monaten im Amt hat der rumänische Premierminister Mihai Tudose (PSD) am späten Abend des 15. Januar seinen Rücktritt bekannt gegeben. Dieser Schritt erfolgte nach einer Marathon-Sitzung des Vorstandes der regierenden Sozialdemokratischen Partei (PSD), der mit 60 Stimmen (bei vier Gegenstimmen und vier Enthaltungen) für den Entzug der politischen Unterstützung von Tudose votiert hatte. Martin Sieg, Andrei Avram, Länderberichte, 17. Jan. 2018 mehr...

Katholiken im Kongo auf Konfrontationskurs

Schwere politische Unruhen erschüttern das Land zum Jahresende
Am letzten Tag des Jahres 2017 kam es – wie im Vorjahr - in der Demokratischen Republik Kongo zu erneuten Demonstrationen gegen die Regierung Kabila. Auch dieses Mal gab es viele Tote, Verletzte und unzählige Verhaftungen. Gregor Jaecke, Länderberichte, 16. Jan. 2018 mehr...

Die Prioritäten des italienischen OSZE-Vorsitzes

Vincenzo Amendola, Staatssekretär für Auswärtige Angelegenheiten im italienischen Außenministerium
Italien möchte in den nächsten Monaten einen besonderen Fokus auf Fortschritte in der Ukraine-Krise und die Bewältigung der Herausforderungen im Mittelmeerraum legen. Außerdem will es sich weiterhin für eine Lösung der Konflikte in Georgien, Berg-Karabach und in Transnistrien einsetzen. Die Förderung der Cybersicherheit zur Eindämmung der grenzüberschreitenden Kriminalität, gehört ebenfalls zu den Schwerpunktthemen Italiens. 12. Jan. 2018 mehr...

Der Blick auf Belarus in Russland

Wochenmedienspiegel, Folge 1/2018
Ins Jahr 2018 startet die KAS Belarus mit einem neuen Informationsangebot für diejenigen, die sich für Belarus und seine Beziehungen in der Region interessieren. Wolfgang Sender, 11. Jan. 2018 mehr...

Kosmetik in der Kommunikation

Dr. Angelika Klein im Interview über die Außenpolitik der neuen polnischen Regierung gegenüber Deutschland und der EU
Einen „Imagewandel“, ein „Facelifting“ sieht die Leiterin der Konrad-Adenauer-Stiftung in Warschau im Kabinettswechsel in Polen: Denn „Morawiecki soll die Politik verkaufen, nicht verändern.“ Der neue Ministerpräsident und seine Regierung könnten das Verhältnis zu Deutschland und zur EU verbessern – wenn sie nur wollen. Letztlich hänge das vom Strippenzieher im Hintergrund ab: dem mächtigen PiS-Parteivorsitzenden Jarosław Kaczyński. 11. Jan. 2018 mehr...

Nordkorea: Entspannung oder weitere Eskalation?

Auslandsmitarbeiter der Konrad-Adenauer-Stiftung berichten über die sich zuspitzende Lage in Ostasien
Die koreanische Halbinsel steht im Fokus der globalen Aufmerksamkeit. Seitdem Kim Jong Un die Macht von seinem Vater übernommen hat, reiht der nordkoreanische Diktator einen Raketen- und Nukleartest an den nächsten. Doch im Januar 2018 trafen sich Vertreter beider Staaten nach zwei Jahren Funkstille wieder zu Gesprächen. Über die Entwicklungen in Ostasien berichten die Auslandsmitarbeiter der Konrad-Adenauer-Stiftung aus der Region und aus anderen Teilen der Welt. Ihre wichtigsten Beiträge finden Sie auf dieser Seite. 10. Jan. 2018 mehr...

Korea-Konflikt und Olympia: Der Sport baut Brücken

Stefan Samse im NDR Info-Interview über neue Gespräche zwischen Nord- und Südkorea
Zwei Jahre lang haben Nord- und Südkorea nicht direkt miteinander gesprochen, jetzt trafen sich Vertreter beider Staaten in der entmilitarisierten Zone. Die Olympischen Winterspiele, die ab 9. Februar in Südkorea stattfinden, haben die Gespräche ins Rollen gebracht. Die Spiele böten einen „vortrefflichen Ansatz“, sagt Stefan Samse, Leiter des Südkorea-Büros der Konrad-Adenauer-Stiftung, im Interview mit NDR Info. 10. Jan. 2018 mehr...

Das Kalifat ist tot, lang lebe das Kalifat

Die Zukunft des Islamischen Staates in Libyen
Nach der Zerschlagung des „Islamischen Staates“ in der Küstenstadt Sirte im Dezember 2016 stellt sich die Frage, welche Auswirkungen der Fall des libyschen „Kleinkalifats“ auf die Stabilität der Region und die Zukunft des Dschihadismus in Nordafrika haben wird. 10. Jan. 2018 mehr...

„Konflikt bleibt bis auf weiteres fortbestehen“

Dr. Wilhelm Hofmeister im Deutschlandfunk-Interview über den Konflikt zwischen Katalonien und Spaniens Zentralregierung
Bei der Regionalwahl in Katalonien gebe es keinen eindeutigen Gewinner, sagt Dr. Wilhelm Hofmeister im Deutschlandfunk-Interview. Der Leiter des Spanien-Büros der Konrad-Adenauer-Stiftung sieht eine tief gespaltene Gesellschaft, einen klaren Verlierer – und zwei Themen, bei denen Spaniens Zentralregierung und Katalonien miteinander ins Gespräch kommen können. 9. Jan. 2018 mehr...

12. Berliner Rechtspolitische Konferenz

„Die Europäische Union vor aktuellen Herausforderungen – Der Beitrag des Gerichtshofes”
Die aktuellen Herausforderungen, denen sich die Europäische Union gegenübersieht, sind vielgestaltig. Da die Europäische Union als Rechtsgemeinschaft konstituiert ist, lassen sich diese Herausforderungen mit großer Präzision anhand der Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofes nachvollziehen. Grund genug, für die 12. Rechtspolitische Konferenz der Konrad-Adenauer-Stiftung am 12. Oktober 2017, den Beitrag des Europäischen Gerichtshofes zur Bewältigung der aktuellen Herausforderung der Europäischen Union zu beleuchten. Thomas von Danwitz, Franziska Rinke, Christina Bellmann, 8. Jan. 2018 mehr...