Energie-, Klima- und Umweltpolitik - Publikationen

„Make Water not War“

Wie Israel, die Palästinensischen Gebiete und Jordanien durch Wasser-Energie-Kooperation zueinander finden könnten
Von gegenseitigem Vertrauen zwischen Israel und Palästina kann gerade kein Rede sein: US-Präsident Trump hatte Jerusalem als israelische Hauptstadt anerkannt und will die US-Botschaft von Tel Aviv dorthin verlegen – was heftige Proteste und Gewaltausbrüche in der Region nach sich zog. Von einer neuen Intifada sind die Palästinenser weit entfernt. Abseits der politischen Konflikte herrscht in ausgewählten Politikfeldern weiterhin große Bereitschaft für grenzüberschreitende Kooperation: Dem gravierenden Wassermangel und dem steigenden Energiebedarf kann die Region nur gemeinsam begegnen. Stefan Stahlberg, 9. Dez. 2017 mehr...

Ausländische Investitionen im tansanischen Bergbausektor auf dem Prüfstand

Tansania ist reich an unterschiedlichen Rohstoffen, die seit der politischen und wirtschaftlichen Öffnung des Landes von internationalen Bergbauunternehmen abgebaut werden. Dieser konstant wachsende Sektor schafft dringend benötigte Arbeitsplätze und verschafft der Regierung hohe Deviseneinnahmen. Der aktuelle Präsident fährt jedoch seit Beginn des Jahres einen konfrontativen Kurs, der die Investitionssicherheit des Landes gefährdet und die Frage aufwirft, wie sicher ausländische Investitionen in Tansania in Zukunft noch sein werden. Länderberichte, 5. Dez. 2017 mehr...

Nach der UN-Klimakonferenz COP23: Global und lokal handeln

Wie wir die Verwundbaren gegen die Folgen des Klimawandels wappnen können
Das Pariser Klimaschutzabkommen von 2015 war bahnbrechend. Nahezu alle Staaten der Welt einigten sich darauf, die globale Erwärmung auf deutlich unter 2 Grad Celsius zu begrenzen. Die Folgekonferenzen in Marokko und Bonn zielten auf die praktische Umsetzung ab: Eine zentrale Frage ist, wie sich die am stärksten Betroffenen in ihrer Heimat an den Klimawandel anpassen können und wie sie im Notfall rasche sowie nachhaltige Hilfen erhalten können. Darüber haben wir mit Entscheidungsträgern und Experten aus Afrika, Europa und Lateinamerika gesprochen. 20. Nov. 2017 mehr...

Verknüpfung der elektrischen Netze im ASEAN-Raum

Lektionen aus internationalen Erfahrungen
Dieses Papier diskutiert die Entwicklung der Verknüpfung von Elektrizitätsnetzen in ASEAN mit einem Fokus auf das kürzlich vorgestellte Konzept einer Verbindung zwischen der Demokratischen Volksrepublik Laos, Thailand, Malaysia und Singapur (LTMS). Als Vergleichsgrundlage nutzen die Autoren die Erfahrungen aus der Entwicklung von Verknüpfungen der Elektrizitätsnetze in drei internationalen Märkten mit einer Relevanz für ASEAN. Das sind das Südliche Afrikanische Energienetz, die Europäischen Energiemärkte und NordPool. Anton Finenko, Anthony (Tony) David Owen, Jacqueline Tao, 6. Nov. 2017 mehr...

Asiatische Städte in transnationalen Klimawandel-Netzwerken

Global handeln, als Stadt denken: Hongkong und Singapur
Dieses Papier beschreibt die Ergebnisse einer Pionier-Studie über die Rolle asiatischer Metropolen in transnationalen städtischen Klimawandel-Netzwerken. Es bringt die Erfahrungen zweier dynamischer asiatischer Städte - Singapur und Hongkong - als Mitglieder solcher Netzwerke zusammen. Im Fokus stehen die Aktivitäten dieser Städte im Rahmen ihrer Mitgliedschaft bei den Netzwerken C40 und SEANCC im Kontext herkömmlichen Wissens über transnationale städtische Klimawandel-Netzwerke. Maria Francesch-Huidobro, Yolanda Mengyan Yu, Timothy Moss, Melissa Low, 6. Nov. 2017 mehr...

Podcast: Energiesicherheit in Ostasien

Wie bleiben die Lichter während der Energiewende an?
Der Energiesektor hat für die moderne Gesellschaft eine große Bedeutung. Politische Entscheidungsträger, regulierende Behörden und die Wirtschaft stehen vor der Aufgabe, die Versorgung mit elektrischem Strom sicher und erschwinglich zu gestalten. Aber auch nationale und internationale Klimaschutzziele müssen erreicht werden. Eric Lee, Länderberichte, 20. Okt. 2017 mehr...

Großer See, große Probleme

Ist eine sichere Nutzung der Ressource Wasser am Viktoriasee künftig noch möglich?
Der Viktoriasee bildet die Lebensgrundlage für über 30 Millionen Menschen. Wasserverschmutzung, Ressourcenausbeutung und ein Mangel an regionaler Zusammenarbeit bedrohen sein Gleichgewicht. Zusätzlich verschärft das hohe Bevölkerungswachstum die Lage. Zweifel sind berechtigt, ob die dringend benötigte Ressource Wasser an Afrikas größtem See in Zukunft noch sicher genutzt werden kann. Daniel El-Noshokaty, Auslandsinformationen, 18. Okt. 2017 mehr...

Audio-Podcast: Europäische und chinesische Energiesicherheitspolitik

Interview mit Stratos Pourzitakis, Asian Bankers, Hongkong
Das "great game" um Energie und natürliche Ressourcen bestimmt die aktuelle Geopolitik stärker denn je. Die Europäische Union sieht die Schaffung einer "Energieunion" als eines ihrer wichtigsten strategischen Ziele. Auch Chinas Außenpolitik wird stark von der Sicherung des Zugangs zu Rohstoffen für seinen weiteren wirtschaftlichen Aufstieg und Wohlstand seiner Bevölkerung geprägt. Herr Stratos Pourzitakis, Forschungsdirektor bei Asian Private Banker, Hongkong, diskutiert zukünftige Entwicklungen in der eurasischen Energiepolitik mit Dr. Peter Hefele, Leiter KAS RECAP. Peter Hefele, Länderberichte, 28. Sept. 2017 mehr...

Think Tank Report 4/2017

Einblicke in die Agenda internationaler Think-Tanks
Die aktuelle Ausgabe des Think Tank Reports befasst sich mit folgenden Themen: Rechenschaftspflicht im Cyberspace | Ende des NGO-Zeitalters? | Klimaschutz in Zeiten Trumps | Data-Mining auf kommunaler Ebene | Leitplanken für ein Europa der Zukunft | Global Mosquito Alert | u.a. Think Tank Report, 1. Aug. 2017 mehr...

Die Amazonas-Region aus Sicht der Sozialen und Ökologischen Marktwirtschaft

Impulse für Nachhaltige Entwicklung
Was ist der Beitrag des Modells der Sozialen und Ökologischen Marktwirtschaft in der Diskussion um soziale, wirtschaftliche und umweltpolitische Herausforderungen der Amazonas-Region? Speziell vor dem Hintergrund der tiefen Wirtschaftskrise, die das Land in den vergangenen Jahren durchmacht, kann das Modell interessante Impulse für einen "dritten Weg" der Wirtschaftsordnung aufzeigen. Marcus Marktanner, Caetano Scannavino, Eugênio Scannavino, Jan Woischnik, Alexandra Steinmeyer, Dal Marcondes, Caio Magri, Bruno Gomes, Socorro Pena, 31. Juli 2017 mehr...