Regionale Schwerpunkte - Publikationen

„Konflikt bleibt bis auf weiteres fortbestehen“

Dr. Wilhelm Hofmeister im Deutschlandfunk-Interview über den Konflikt zwischen Katalonien und Spaniens Zentralregierung
Bei der Regionalwahl in Katalonien gebe es keinen eindeutigen Gewinner, sagt Dr. Wilhelm Hofmeister im Deutschlandfunk-Interview. Der Leiter des Spanien-Büros der Konrad-Adenauer-Stiftung sieht eine tief gespaltene Gesellschaft, einen klaren Verlierer – und zwei Themen, bei denen Spaniens Zentralregierung und Katalonien miteinander ins Gespräch kommen können. 9. Jan. 2018 mehr...

Salehs Tod und der Konflikt im Jemen

Analyse und Ausblick
Ali Abdullah Saleh, Jemens ehemaliger Präsident, verglich seine Regierungsphase oft mit einem Tanz „auf den Köpfen von Schlangen". Nun führte Saleh seinen letzten Tanz auf, als er mit seinen bis-dato Verbündeten im jemenitischen Bürgerkrieg, der Huthi-Bewegung, brach. Nur zwei Tage später, am 4. Dezember 2017, wurde er von ebenjenen auf der Flucht von Sana’a in seine Heimatstadt getötet. Mohammad Yaghi, Philipp Dienstbier, Manuel Schubert, Länderberichte, 20. Dez. 2017 mehr...

Politische Parteien in Nordafrika

Ideologische Vielfalt – Aktivitäten – Einfluss
Knapp sieben Jahre nach den politischen Umbrüchen in Nordafrika steht die südliche Nachbarschaft mehr denn je im Fokus der europäischen Außen- und Sicherheitspolitik. Die Forderung nach Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und sozioökonomischem Wandel stieß in der gesamten Region Reformprozesse an. Cherif Dris, Louisa Dris Aït-Hamadouche, Sigrid Faath, Jannis Grimm, Hanspeter Mattes, Stephan Roll, Isabel Schäfer, Jan Claudius Völkel, Ellinor Zeino-Mahmalat, 18. Dez. 2017 mehr...

„Make Water not War“

Wie Israel, die Palästinensischen Gebiete und Jordanien durch Wasser-Energie-Kooperation zueinander finden könnten
Von gegenseitigem Vertrauen zwischen Israel und Palästina kann gerade kein Rede sein: US-Präsident Trump hatte Jerusalem als israelische Hauptstadt anerkannt und will die US-Botschaft von Tel Aviv dorthin verlegen – was heftige Proteste und Gewaltausbrüche in der Region nach sich zog. Von einer neuen Intifada sind die Palästinenser weit entfernt. Abseits der politischen Konflikte herrscht in ausgewählten Politikfeldern weiterhin große Bereitschaft für grenzüberschreitende Kooperation: Dem gravierenden Wassermangel und dem steigenden Energiebedarf kann die Region nur gemeinsam begegnen. Stefan Stahlberg, 9. Dez. 2017 mehr...

Das Saakaschwili-Drama: Dritter Akt

Um die Welt gingen am 5. Dezember die Bilder von Michail Saakaschwili, dem ehemaligen Präsidenten Georgiens und bis 2016 Gouverneur des Oblast Odessa, wie er von ukrainischen Sicherheitskräften aus seiner Wohnung in Kiew abgeführt und später aus einem Polizeiwagen von seinen Anhängern herausgezogen wurde. Diese hatten zuvor den Wagen blockiert und dessen Reifen aufgeschlitzt, sodass er zum Stehen kam. Chronologisch wäre dies wohl das Ende des „Zweiten Aktes“ mit Szenen aus dem ukrainischen Wirken von Michail Saakaschwili. Gabriele Baumann, Länderberichte, 8. Dez. 2017 mehr...

„Es wird wahrscheinlich keine dritte Intifada geben“

Israel-Experte Dr. Alexander Brakel geht von schweren Protesten gegen Trumps Entscheidung aus
Die USA planen, die amerikanische Botschaft nach Jerusalem zu verlegen. Mit diesem bedeutenden Schritt werden die Vereinigten Staaten von Amerika als erster Staat weltweit Jerusalem entgegen internationaler Gepflogenheiten als Hauptstadt Israels anerkennen. Laut Medienberichten wird Präsident Donald Trump diese Entscheidung in einer Rede am Mittwoch bekanntgeben. 6. Dez. 2017 mehr...

Buenos Aires-Briefing November 2017

Die Konrad-Adenauer-Stiftung e.V. in Argentinien möchte allen Interessierten einen besseren Zugang zu den politischen Ereignissen des Landes ermöglichen. Dafür veröffentlichen wir monatlich ein kurzes Briefing mit den wichtigsten Nachrichten aus dem Land. Diese Ausgabe fasst die wichtigsten Ereignisse des Monats November zusammen. Olaf Jacob, 6. Dez. 2017 mehr...

EU-Integrationsprozess versus politische Realität

Zwischen Versprechen und Wirklichkeit
Das Jahr 2017 war von Blockaden, Vertrauensverlust und vielfältiger Regierungsunfähigkeit auf allen Ebenen der Parlamente und Regierungen in Bosnien und Herzegowina (BuH) geprägt. Stillstand oder Verschlechterung war über das gesamte Jahr hinweg zu verzeichnen, auch wenn Vertreter der EU-Delegation und der EU-Kommission dies auf Grundlage von unterzeichneten Papieren anders beurteilten. Auf Seiten der verantwortlichen Politiker im Land gibt es hierbei eine enorme Differenz zwischen Selbst- und Fremdwahrnehmung. Karsten Dümmel, Länderberichte, 4. Dez. 2017 mehr...

Die Europäische Union und die Visegrad-Länder

Neue Studie zur Wahrnehmung der EU in Mittelosteuropa
Wie sehen führende europapolitische Akteure in Mittelosteuropa die zukünftige Rolle ihrer Länder in der Europäischen Union? Wen betrachten sie als ihre engsten Verbündeten innerhalb der EU? Wie stehen die Visegrád-Länder zur Reform der EU? Gibt es einen gemeinsamen Blick auf wichtige Themen oder setzen sie unterchiedliche Signale? 4. Dez. 2017 mehr...

Donald Trumps neue Strategie für Afghanistan

Reaktionen und Vorschläge aus führenden US-Think Tanks
Sein ursprünglicher Instinkt sei eigentlich der Rückzug aus Afghanistan gewesen, erklärte Donald Trump am 21. August 2017 zu Beginn seiner Rede in Fort Myer. Dann legte der US-Präsident allerdings die Ziele und Maßnahmen seines „Zukunftsplans in Afghanistan und Südasien“ vor. Die Experten-Gemeinschaft in Washington begrüßt einige Entscheidungen, zeigt sich aber in vieler Hinsicht eher skeptisch und weist die Administration auf weitere Handlungsmöglichkeiten hin. Céline-Agathe Caro, Länderberichte, 15. Nov. 2017 mehr...