Bildung

Die Aspekte: kulturell, allgemeinbildend, berufsbefähigend, wieder zu einer neuen Einheit zusammenführen

Die Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft beruht wesentlich auf dem geistigen Potential und den ethischen Ressourcen der nachwachsenden Generation. Die Grundlagen dafür werden durch Familie und Bildung gelegt. Das betrifft nicht nur die wirtschaftliche Konkurrenzfähigkeit, die durch ein zunehmend steigendes Ausbildungs- und Qualifikationsniveau gesichert werden muss. Das betrifft auch das geistige, kulturelle und politische „Klima“ unserer Gesellschaft. Daher kann es nicht nur darum gehen, „Basisqualifikationen“ zu erwerben und damit dem PISA-Konzept einer auf Funktionalität angelegten „Bildung“ gerecht zu werden.

Bildung ist mehr, als PISA misst. Zugrundeliegen muss vielmehr eine ganzheitliche, an der „wetterfesten“ Persönlichkeit orientierte Bildungs- und Erziehungspolitik, die Bildung und Erziehung - wissen, werten, urteilen und handeln - als Einheit versteht und die Aspekte: kulturell, allgemeinbildend, berufsbefähigend, wieder zu einer neuen Einheit zusammenführt. Es bedarf einer Renaissance der Persönlichkeitsbildung.

Notwendig dafür ist mehr denn je eine bildungspolitische Konzeption „aus einem Guss“, die die Verzahnung („lebenslanges Lernen“) der Bildungsbereiche von der vorschulischen Erziehung bis hin zur Universität und zur beruflichen Bildung fördert und zugleich immer wieder die Rolle der Familie als Bildungs- und Erziehungsinstitution einbezieht.

Publikationen

kurzum: Höhere Berufsbildung - Zukunft meistern

Den Königsweg der Bildung gibt es nicht mehr
Die Höhere Berufsbildung kommt den Ansprüchen der jungen Generation an den Beruf - positive Reputation, Karriereoptionen im Lebensverlauf, (sehr)gutes Gehalt, Sicherheit - entgegen. Zugleich bietet die Höhere Berufsbildung Wege zu neuen Qualifikationen, die auf dem technologiegetriebenen Arbeitsmarkt benötigt werden. Elisabeth Hoffmann, 5. Sept. 2018 mehr...

Wer sind sie und was tun sie?

Altstipendiatinnen und Altstipendiaten der Konrad-Adenauer-Stiftung
Die Stiftung stellte sich nach mehr als 50 Jahren Begabtenförderung die Frage, was aus der Gesamtheit der ehemaligen Stipendiaten geworden ist, in welchen beruflichen Feldern sie tätig sind, wofür sie sich ehrenamtlich engagieren und ob sich die Intention der Förderung erfüllt hat. 16. Juli 2018 mehr...

Qualifizierungsmaßnahme zur Koordination der interkulturellen Schulentwicklung

Erstellen Sie Ihr Integrationskonzept
Zunehmend setzen sich die Lerngruppen an unseren Schulen aus Schülerinnen und Schülern unterschiedlicher Herkunft, mit verschiedenen Erfahrungen, Hintergründen, Einstellungen, Werten, Mentalitäten und Bedürfnissen zusammen. Schule wird seit einigen Jahren durch eine sozio-kulturelle Vielfalt geprägt. 16. Juli 2018 mehr...

Hochschulzugang neu regeln

Mehr fachliche Qualität und Eigenverantwortung
Die Zulassungsverfahren zum Hochschulstudium gestalten sich in Deutschland sehr unterschiedlich. Die verschiedenen Wege spiegeln die vielfältigen Interessen und Bedürfnisse von Hochschulen und Studieninteressierten wider. Vielfalt ist notwendig, um den Eigenheiten einzelner Fächer, von Hochschulen und Regionen zu entsprechen. Sie trägt zur Bildungsgerechtigkeit bei: Studieninteressierte mit verschiedenartigen Bildungsabschlüssen und unterschiedlich gelagerten Stärken und Schwächen können zwischen verschiedenen Wegen zum Studium wählen. Norbert Arnold, 2. Juli 2018 mehr...

Alle Publikationen zum Thema (318)

Kontakt

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Leiterin Politische Bildung der Konrad-Adenauer-Stiftung
Dr. Melanie Piepenschneider
Tel. 030 26996 -3576
Fax 030 26996 -53576
Melanie.Piepenschneider(akas.de
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Leiter des Teams Bildungs- und Wissenschaftspolitik und Koordinator für Wissenschaft, Forschung und Technologie
Dr. Norbert Arnold
Tel. +49 30 26996-3504
Fax +49 30 26996-3551
Norbert.Arnold(akas.de
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Koordinatorin für Bildungs- und Hochschulpolitik
Felise Maennig-Fortmann
Tel. +49 30 26996 3768
Felise.Fortmann(akas.de