Entwicklungspolitik

Schaffung menschenwürdiger Lebensverhältnisse in Entwicklungsländern und die weltweite Förderung von Demokratie und Nachhaltigkeit

Christlich-demokratische Entwicklungspolitik setzt sich für die weltweite Schaffung menschenwürdiger Lebensverhältnisse ein und fördert eine partizipative, selbstbestimmte Entwicklung. Die Freiheit für alle Menschen, ihre Potentiale zu entfalten und die Hilfe zur Selbsthilfe sind unsere zentralen Leitmotive. Wir arbeiten für die Verbesserung der weltwirtschaftlichen Rahmenbedingungen zugunsten der Entwicklungsländer und treten weltweit für die Prinzipien der Sozialen Marktwirtschaft und für einen fairen Rechtsstaat ein. Stärkung der politischen Partizipation, Interkultureller Dialog, Bewahrung der Schöpfung und gleiche Rechte für Frauen sind besondere Schwerpunkte der Stiftungsarbeit.

Publikationen

Rumänische Strafrechtsreform: Einstellungen vieler Verfahren erwartet

Änderungen zwar nicht in Form einer Eilverordnung, jedoch im Eiltempo beschlossen
Während eigentlich bereits die parlamentarische Sommerpause hätte beginnen sollen, haben Anfang Juli in einer Sondersitzungswoche des rumänischen Parlaments an drei aufeinanderfolgenden Tagen zunächst der Fachausschuss und dann auch beide Parlamentskammern Änderungen des rumänischen Strafgesetzbuchs beschlossen, welche unter anderem dem erstinstanzlich wegen Amtsmissbrauch verurteilten Präsidenten des Abgeordnetenhauses zu Gute kommen. Hartmut Rank, Thomas Maasz, Länderberichte, 12. Juli 2018 mehr...

Die Justizreform in Polen tritt in Kraft

Wie abhängig sind die Gerichte von der Regierung?
Am 4. Juli 2018 war es soweit. Um Mitternacht traten die im Dezember 2017 beschlossenen Reformen des Gerichtswesens in Polen in Kraft. Abhängig davon, wie rigoros die polnische Regierung von ihren neuen Befugnissen Gebrauch machen wird, steht nicht nur die Neubesetzung von hunderten von Richterstühlen, sondern der Rechtsfrieden im Land überhaupt auf dem Spiel. Und damit die Rechtsgemeinschaft der Europäischen Union. Angelika Klein, Lukas Reiche, Länderberichte, 5. Juli 2018 mehr...

Der Machtkampf um Libyens Öl

Bewaffnete Kämpfe zwischen Milizen und den Truppen von Khalifa Haftar haben den libyschen Öl-Halbmond erschüttert. Es ist nicht das erste Mal, dass die Küste am Golf von Sidra zum Schauplatz für libysche Machtkämpfe wird. Die jüngsten Entwicklungen um die beiden Öl-Terminals Ras Lanuf und El-Sidr sind exemplarisch für die fragmentierten politischen und wirtschaftlichen Verhältnisse in Libyen, die sich durch die parallelen Strukturen in West und Ost weiter verschärfen. 3. Juli 2018 mehr...

Eine Einschätzung der Pariser Konferenz zu Libyen

Auf Initiative des französischen Präsidenten Emmanuel Macron fand in Paris am 29. Mai 2018 eine internationale Konferenz zu Libyen statt, um den politischen Einigungsprozess voranzubringen. Die Konferenz stand unter der Schirmherrschaft des UN-Sondergesandten für Libyen. Zuvor hatte Macron bereits zwei der libyschen Akteure in Frankreich zusammengeführt. Grundsätzlich wird der französische Vorstoß als klare Botschaft verstanden, dass Frankreich die Führungsrolle bei der Stabilisierung Libyens übernehmen will. 3. Juli 2018 mehr...

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Kontakt

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Teamleiter Agenda 2030 | Koordinator für Entwicklungspolitik und Menschenrechte
Winfried Weck
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