Entwicklungspolitik

Schaffung menschenwürdiger Lebensverhältnisse in Entwicklungsländern und die weltweite Förderung von Demokratie und Nachhaltigkeit

Christlich-demokratische Entwicklungspolitik setzt sich für die weltweite Schaffung menschenwürdiger Lebensverhältnisse ein und fördert eine partizipative, selbstbestimmte Entwicklung. Die Freiheit für alle Menschen, ihre Potentiale zu entfalten und die Hilfe zur Selbsthilfe sind unsere zentralen Leitmotive. Wir arbeiten für die Verbesserung der weltwirtschaftlichen Rahmenbedingungen zugunsten der Entwicklungsländer und treten weltweit für die Prinzipien der Sozialen Marktwirtschaft und für einen fairen Rechtsstaat ein. Stärkung der politischen Partizipation, Interkultureller Dialog, Bewahrung der Schöpfung und gleiche Rechte für Frauen sind besondere Schwerpunkte der Stiftungsarbeit.

Publikationen

Zwischen Exklusion und Stigma

Indigene Völker sind im politischen System Perus weiterhin stark unterrepräsentiert
In Peru leben mehr Indigene als in fast jedem anderen Land Südamerikas – mit Ausnahme Boliviens. Nichts desto trotz sind indigene Völker in den politischen Institutionen des Landes weiterhin stark unterrepräsentiert. Sebastian Grundberger, Flora Hallmann, Länderberichte, 15. Feb. 2018 mehr...

Das Strafrecht und die Underground Economy

Das Tor-Netzwerk, Verschlüsselungstechnologien und Kryptowährungen begünstigen den Handel mit illegalen Gütern im Darknet. Die Strafverfolgung wird erschwert. Das liegt jedoch weniger an einem Mangel an Strafvorschriften als an der Ermittlungstätigkeit. Neue Gesetze wie die Schaffung eines neuen Straftatbestandes für Darknet-Marktplatzbetreiber führen zu Vorfeldkriminalisierung und Grundrechteinschränkungen. Die Bekämpfung der Underground Economy sollte sich stattdessen stärker auf die Schnittstelle von virtueller und realer Welt sowie auf verdeckte Ermittlungen im Darknet konzentrieren. Christoph Safferling, Christian Rückert, Analysen und Argumente, 9. Feb. 2018 mehr...

Bulgarisches Gesetz zur Korruptionsbekämpfung trotz Veto des Präsidenten in Kraft gesetzt

Wichtiger Schritt oder kleinster gemeinsamer Nenner?
Im ersten Halbjahr 2018 möchte Bulgarien etwas aus der Peripherie des europäischen Tagesgeschäfts ins Zentrum der Aufmerksamkeit rücken – während es erstmalig die EU-Ratspräsidentschaft innehat. Eines der bulgarischen Ziele ist dabei, das eigene Image zu verbessern, dominiert doch bislang eher das Bild eines der ärmsten und korruptesten EU-Staaten. Korruption ist dabei unbestritten ein ernsthaftes Problem für das Land. Auch zehn Jahre nach dem EU-Beitritt steht Bulgarien noch unter besonderer Beobachtung der EU-Kommission. Hartmut Rank, Vasil Stoynov, Länderberichte, 5. Feb. 2018 mehr...

Brasilien: Wirtschaftliche Erholung trotz politischer Instabilität

Brasilien startet mit erfreulichen wirtschaftlichen Aussichten in das Jahr 2018. Die aktuellen Konjunkturzahlen sorgen für einen gewissen Optimismus und die Talsohle der Rezession scheint überwunden. Während die brasilianische Wirtschaft sich langsam von einer langjährigen tiefen Krise erholt, bleibt die politische Lage allerdings weiterhin außerordentlich instabil. Insbesondere die Ungewissheit bezüglich der dringend notwendigen Rentenreform und, wichtiger noch, der Präsidentschaftswahlen im Oktober 2018 bremst das Wirtschaftswachstum aus, welches ansonsten deutlich höher ausfallen könnte. Jan Woischnik, Lena Fürst, Länderberichte, 29. Jan. 2018 mehr...

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Kontakt

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Koordinator für Entwicklungspolitik und Menschenrechte
Winfried Weck
Tel. +49 30 26996 3522
Fax +49 30 26996 3555
winfried.weck(akas.de