Entwicklungspolitik

Schaffung menschenwürdiger Lebensverhältnisse in Entwicklungsländern und die weltweite Förderung von Demokratie und Nachhaltigkeit

Christlich-demokratische Entwicklungspolitik setzt sich für die weltweite Schaffung menschenwürdiger Lebensverhältnisse ein und fördert eine partizipative, selbstbestimmte Entwicklung. Die Freiheit für alle Menschen, ihre Potentiale zu entfalten und die Hilfe zur Selbsthilfe sind unsere zentralen Leitmotive. Wir arbeiten für die Verbesserung der weltwirtschaftlichen Rahmenbedingungen zugunsten der Entwicklungsländer und treten weltweit für die Prinzipien der Sozialen Marktwirtschaft und für einen fairen Rechtsstaat ein. Stärkung der politischen Partizipation, Interkultureller Dialog, Bewahrung der Schöpfung und gleiche Rechte für Frauen sind besondere Schwerpunkte der Stiftungsarbeit.

Publikationen

Oil, Banks, and Governance

Wirtschaftliche Realitäten in einem geteilten Libyen
Ungeachtet beschränkter Verbesserungen liegt die libysche Wirtschaft noch immer weit hinter ihrem Potenzial, welches durch anhaltende gewalttätige Konflikte und politische Unsicherheit behindert wird. Bemühungen der politischen Verantwortlichen im Osten und Westen des Landes zeigen bisher nur begrenzt Erfolg. Die Inflation hat sich beschleunigt, der Schwarzmarkt floriert und die zukünftigen Herausforderungen für die libysche Wirtschaft sind vielfältig. 27. Apr. 2018 mehr...

Senegalesischer Halbmond

Türkisches Engagement in Westafrika
Senegal gilt in Westafrika als politisch stabiles und wirtschaftlich prosperierendes Land. Bei den Parlamentswahlen im Juli 2017 erhielt die Parteienkoalition Benno Bokk Yakaar (BBY) um Staatspräsident Macky Sall eine eindeutige Mehrheit und stellt nunmehr 125 der 165 Abgeordneten in der senegalesischen Nationalversammlung. Obschon das Parteienspektrum mit nahezu 300 Parteien sehr fragmentiert ist und sich im begonnenen Vorwahlkampf für die Präsidentschaftswahl im Februar 2019 die politische Stimmung im Land zunehmend aufheizt, ist Senegal eine stabile Präsidialdemokratie. Thomas Volk, Länderberichte, 23. Apr. 2018 mehr...

Brasilien ein halbes Jahr vor der Wahl

Die größte Demokratie Südamerikas erlebt turbulente Zeiten
Obwohl das Superwahljahr 2018 ein entscheidendes Jahr für die Zukunft der brasilianischen Demokratie ist, durchlebt das fünftgrößte Land der Welt ein halbes Jahr vor der Richtungswahl Turbulenzen. Alle drei Gewalten geraten in der Öffentlichkeit immer mehr in Misskredit. Dadurch öffnet sich ein gefährliches Einfallstor für populistische und radikale Kandidaten. Jan Woischnik, Franziska Hübner, Länderberichte, 20. Apr. 2018 mehr...

Die Gleichberechtigung der Frau in Marokko

Stagnation oder Fortschritt?
Nach Jahren der Verzögerung verabschiedete das marokkanische Parlament am 14. Februar 2018 ein neues Gesetz, durch das Gewalt gegen Frauen härter bestraft werden soll. Diese Reform ist die neueste auf dem langen, holprigen Weg Marokkos zu mehr Gleichberechtigung und Schutz von Frauen. Die Voraussetzung für wirkungsvolle Reformen ist jedoch eine drastische Veränderung in der Mentalität der marokkanischen Gesellschaft. Leonie Böttiger, Länderberichte, 19. Apr. 2018 mehr...

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Kontakt

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Koordinator für Entwicklungspolitik und Menschenrechte
Winfried Weck
Tel. +49 30 26996 3522
Fax +49 30 26996 3555
winfried.weck(akas.de