Medienpolitik

Sicherung der Meinungsvielfalt in einer digitalen Medienordnung

Die Medien sowie die Kultur- und Kreativwirtschaft sichern die demokratische Gesellschaft in Deutschland und Europa. Solange Medien über Audio und Video verbreitet werden - unerheblich auf welchen Bildschirmen - wird die Medienpolitik die Plattform sein, auf der eine moderne nationale und europäische Medienordnung weiterentwickelt werden kann.

Die traditionellen Medien wie Presse, Rundfunk, Fernsehen sind dabei, ihre Deutungshoheit zu verlieren, die Kommunikation und Meinungsbildung werden immer mehr auf die sozialen Medien verlegt. Ebenso verschwimmen die Grenzen zwischen Mediennutzern und Medienmachern. Was bedeutet das für die Informations- und Kommunikationsfreiheit? Mediendemokratie funktioniert nur mit einem unabhängigen professionellen Journalismus: Für einen offenen Meinungs- und Willensbildungsprozess braucht die Gesellschaft Medien, die aus verlässlichen und glaubwürdigen Quellen Sachverhalte und Werte vermitteln, erklären und einordnen. Werden die sozialen Medien und die großen Gatekeeper der Intermediäre sich selbst ethisch in die Pflicht nehmen, um den Schutz der Grundwerte, den Jugend- und Verbraucherschutz zu gewährleisten? Oder bedarf es einer Regulierung, die unsere Werte und die Verankerung wichtiger gesellschaftspolitischer Interessen sichert? Wie lauten die medienpolitischen Antworten für ein digitales Leitmedium eines unabhängigen Journalismus? Die Konrad-Adenauer-Stiftung begleitet diese Diskussionen mit Fachgesprächen, Studien und Veranstaltungen.

Publikationen

kurzum: Prinzipien für eine vernetzte Welt

Werden die gesellschaftlichen Erwartungen an die Internetöffentlichkeit erfüllt?
Die Rufe nach einer „Regulierung des Internets“, die unsere Werte und die Verankerung gesellschaftspolitischer Interessen nach ethischen und juristischen Normen beurteilt und sichert, werden lauter und konkreter. Denn die Sicherung der kommunikativen Grundversorgung für Informationsfreiheit und Meinungsvielfalt ist auch in der Zukunft unentbehrlich für den Erhalt der demokratischen Grundordnung. Daphne Wolter, 2. Mai 2018 mehr...

Was erwartet die Gesellschaft vom Internet – und was erhält sie?

Ein normativer Kompass für Gestaltung und Regulierung
Wollen wir nur noch eine „digitale Gesellschaft“ sein? Sicher nicht. Vielmehr stehen wir doch für eine Wertegesellschaft, die gerade wegen ihrer Werte und trotz der aus der digitalen Technik bedingten Umbrüche und Veränderungen unverzichtbar bleibt und sich weiterentwickelt. Christoph Neuberger, 25. Apr. 2018 mehr...

Rückenwind für anstehende notwendige Reformen

Zur Volksabstimmung über den Schweizer Rundfunk und ihre Auswirkungen auf die Debatte in Deutschland
Gegner und Befürworter hatten dem Tag der Abstimmung mit Spannung entgegen gesehen. Das Ergebnis des Volksentscheids zur Rundfunkgebühr in der Schweiz („No Billag“) war dann aber doch viel klarer, als die einen erhofft und die anderen befürchtet hatten: 71,6 Prozent der Wähler lehnten die Vorlage der Gebührengegner ab. Oder anders ausgedrückt: Immerhin stimmte ein Drittel für die Abschaffung des öffentlich-rechtlichen Systems. Über das Ergebnis der Abstimmung sprach die Redaktion mit Daphne Wolter, Expertin für Medienpolitik und Mitarbeiterin der Hauptabteilung Politik und Beratung. Daphne Wolter, 5. März 2018 mehr...

UKRAINISCHE MEDIENLANDSCHAFT 2017

KAS POLICY PAPER 29
Die "Ukrainische Medienlandschaft 2017" ist ein analytischer Bericht, in dem Entwicklungstendenzen ukrainischer Medien 2016 und 2017, der Medienmarkt der Ukraine und die dazugehörigen Strukturen beschrieben werden. Als Autoren des Berichts traten führende Medienexperten der Ukraine auf, und zwar Olexij Mazuka, Serhij Tomilenko, Olexij Pohorelow, Oles Hojan, Andrij Jurytschko, Tetjana Lebedjewa und Vitali Moros auf. Als Herausgeber fungierte Prof. Valeri Iwanow, Präsident der Akademie der Ukrainischen Presse. 6. Feb. 2018 mehr...

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Kontakt

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Koordinatorin Medienpolitik
Daphne Wolter
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Fax +49 30 26996-53607
daphne.wolter(akas.de