Familien- und Frauenpolitik

Demographische und gesellschaftspolitische Veränderungen in ihren Konsequenzen auf die Familie analysieren und politische Impulse ableiten

Familie ist der Ort, wo Menschen füreinander Verantwortung übernehmen. Mit einer nachhaltigen Familienpolitik reagiert die Bundesregierung auf die veränderten Bedürfnisse von Familien. Familie wird heute in vielfältiger Form und unterschiedlichem (kulturellem) Selbstverständnis gelebt. Unterschiedliche Lebensvorstellungen bedeuten jedoch keine Absage vom Lebensmodell Familie. Gerade in schwierigen konjunkturellen Zeiten wie diesen ist die Solidarität und der Zusammenhalt in Familien besonders bedeutsam.

Eine zukunftsorientierte und nachhaltige Familienpolitik sorgt für bessere Rahmenbedingungen um Familienleben zu ermöglichen. Dazu wurden in den vergangenen Jahren neue politische Akzente gesetzt und Leistungen umgebaut, ausgebaut und neue Regelungen eingeführt.

Ziel der familienpolitischen Arbeit der Konrad-Adenauer-Stiftung ist es, die veränderten Lebenssituationen, Vielfältigkeit des Familienlebens vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung zu analysieren und daraus politische Impulse abzuleiten.

Publikationen

Gender – Einblicke in die aktuelle Geschlechterdebatte

In Deutschland hat die Genderdebatte die wissenschaftlichen Zirkel mittlerweile verlassen. Die große Mehrheit der Bevölkerung bleibt von der Genderdebatte aber weitgehend unberührt. Erst durch die konkrete Umsetzung in der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgericht und der zunehmenden konkreten Ausgestaltung des Alltags, wird sie mit dem Thema konfrontiert und steht diesen immer vielfältiger werdenden Umsetzungen in Sprache, Schrift und Aktionen irritiert gegenüber. So stellt sich die Frage nach dem Umgang von Mehrheiten und Minderheiten in einer offenen, toleranten Gesellschaft neu. Christine Henry-Huthmacher, 15. Mai 2018 mehr...

„Die Frauen müssen aufpassen, ihre Positionen zu halten und vor allem auch auszubauen“ - Interview mit Ursula Männle

Die HSS-Vorsitzende über das Erbe von 1968, Frauen-Politik, Hochschulpolitik und die neue Rolle des RCDS
Im Interview spricht Ursula Männle, Vorsitzende der CSU-nahen Hanns-Seidel-Stiftung, ehemalige Bundestags- und Landtagsabgeordnete sowie Staatsministerin für Bundesangelegenheiten, über das Erbe von 1968, warum Frauen heute ihre Stellung in der Gesellschaft behaupten und stärken müssen, wie sich Hochschulpolitik verändert hat und die neue Rolle des RCDS. 9. Mai 2018 mehr...

Die Gleichberechtigung der Frau in Marokko

Stagnation oder Fortschritt?
Nach Jahren der Verzögerung verabschiedete das marokkanische Parlament am 14. Februar 2018 ein neues Gesetz, durch das Gewalt gegen Frauen härter bestraft werden soll. Diese Reform ist die neueste auf dem langen, holprigen Weg Marokkos zu mehr Gleichberechtigung und Schutz von Frauen. Die Voraussetzung für wirkungsvolle Reformen ist jedoch eine drastische Veränderung in der Mentalität der marokkanischen Gesellschaft. Leonie Böttiger, Länderberichte, 19. Apr. 2018 mehr...

Buenos Aires-Briefing März 2018

Die Konrad-Adenauer-Stiftung e.V. in Argentinien möchte allen Interessierten einen besseren Zugang zu den politischen Ereignissen des Landes ermöglichen. Dafür veröffentlichen wir monatlich ein kurzes Briefing mit den wichtigsten Nachrichten aus dem Land. Diese Ausgabe fasst die wichtigsten Ereignisse des Monats März zusammen. Olaf Jacob, 5. Apr. 2018 mehr...

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Kontakt

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Koordinatorin für Familien- und Frauenpolitik
Christine Henry-Huthmacher
Tel. +49 2241 246-2293
Fax +49 2241 246-2694
Christine.Henry-Huthmacher(akas.de
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Koordinatorin für Familien- und Jugendpolitik
Elisabeth Hoffmann
Tel. +49 2241 246-2515
Elisabeth.Hoffmann(akas.de