Demokratieförderung

Die Konrad-Adenauer-Stiftung fördert in Deutschland, in Europa und in der Welt die freiheitliche Demokratie. Demokratie ist nur mit einem Wertebezug vermittelbar, setzt sie doch Legitimation durch Wahlen in einem System konkurrierender Parteien voraus. Dafür bedarf es einer politischen Bildung der Bevölkerung, die nicht wertneutral sein kann.

Ausgangs- und Orientierungspunkt für die Konrad-Adenauer-Stiftung ist dabei das christliche Verständnis vom Menschen als Geschöpf Gottes in seiner Gleichwertigkeit, Verschiedenartigkeit und Unvollkommenheit. Die Konrad-Adenauer-Stiftung ist der Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität verpflichtet. Auf dieser Grundlage neuen Herausforderungen unserer Zeit gerecht zu werden, ist wichtig für die Zukunft der christlich-demokratischen Bewegung in Deutschland, in Europa und vielen Ländern der Welt.

Publikationen

Brasilien ein halbes Jahr vor der Wahl

Die größte Demokratie Südamerikas erlebt turbulente Zeiten
Obwohl das Superwahljahr 2018 ein entscheidendes Jahr für die Zukunft der brasilianischen Demokratie ist, durchlebt das fünftgrößte Land der Welt ein halbes Jahr vor der Richtungswahl Turbulenzen. Alle drei Gewalten geraten in der Öffentlichkeit immer mehr in Misskredit. Dadurch öffnet sich ein gefährliches Einfallstor für populistische und radikale Kandidaten. Jan Woischnik, Franziska Hübner, Länderberichte, 20. Apr. 2018 mehr...

Mongolei: Ermutigendes Beispiel einer demokratischen Transformation

Besuch einer mongolischen Delegation in der Konrad-Adenauer-Stiftung
Die engen Beziehungen zwischen Deutschland und der Mongolei und die langjährige Arbeit der Konrad-Adenauer-Stiftung in diesem Land standen im Mittelpunkt eines Gesprächs, das der Vorsitzende der Konrad-Adenauer-Stiftung, Prof. Norbert Lammert, mit einer Delegation der Demokratischen Partei der Mongolei am 27. Februar 2018 in Berlin führte. 28. Feb. 2018 mehr...

Kauf von Wählerstimmen in Kenia

Voter Bribery as an Election Malpractice in Kenya
Das Länderprojekt Kenia der KAS hat 2016, in Zusammenarbeit mit dem Centre for Multi-Party Democracy (CMD), eine Studie in zehn Counties Kenias durchgeführt, in der es darum ging, die weitverbreitete Praxis des Kaufs von Wählerstimmen empirisch zu untersuchen. Dies ist die erste Studie, welche belastbare statistische Daten zu diesem Phänomen in Kenia bereitstellt. Von 514 der befragten Personen gaben 56% an, dass sie schon einmal Geld von einem Kandidaten für ein politisches Amt entgegengenommen hätten. 24% der befragten Personen gaben zu, bereits aktiv Wählerstimmen gekauft zu haben. 24. Feb. 2017 mehr...

Schwankende Wahlbeteiligung

Internationale Erfahrungen zur Wahlbeteiligung und mögliche Reformansätze
Die Wahlbeteiligung schwankt unter den EU-Mitgliedern erheblich. Bei den jeweils letzten Wahlen zu den nationalen Parlamenten der 28 Mitgliedstaaten lagen Tiefst- und Höchstwert der Wahlbeteiligung bei 41,8 Prozent (Rumänien) und 93 Prozent (Malta). Die durchschnittliche Wahlbeteiligung bei den jeweils letzten Wahlen zum nationalen Parlament lag EU-weit bei 66,5 Prozent. In Deutschland ist die Wahlbeteiligung im internationalen Vergleich nach wie vor überdurchschnittlich hoch. Und: Reformen im Ausland haben bisher nicht zu einem signifikanten Anstieg der Wahlbeteiligung beigetragen. Franziska Fislage, Karsten Grabow, Analysen und Argumente, 17. Nov. 2016 mehr...

Alle Publikationen zum Thema (233)