Religion und Politik - Publikationen

Buenos Aires-Briefing August 2018

Die Konrad-Adenauer-Stiftung e.V. in Argentinien möchte allen Interessierten einen besseren Zugang zu den politischen Ereignissen des Landes ermöglichen. Dafür veröffentlichen wir monatlich ein kurzes Briefing mit den wichtigsten Nachrichten aus dem Land. Diese Ausgabe fasst die wichtigsten Ereignisse des Monats August zusammen. Olaf Jacob, 4. Sept. 2018 mehr...

Zwischen allen Stühlen

Zur schwierigen Lage der christlichen Minderheit im Heiligen Land – Eine Analyse.
Während zwischen der islamistischen Hamas und Israel eine neuerliche Gewaltrunde ausgetragen wird, verabschiedet die Knesset ein Gesetz zum jüdischen Charakter Israels, das Minderheiten degradiert. Religion, das zeigen die vergangenen Tage, ist als fundamentalistisches oder politisches Zweckmittel omnipräsent. Wie ergeht es dabei der christlichen Minderheit? Marc Frings, 26. Juli 2018 mehr...

Zwischen den Fronten

Zur Rolle der palästinensischen Christen
Für die drei monotheistischen Weltreligionen ist das Land zwischen Mittelmeer und Jordan (sowie jenseits dessen ­gelegene Gebiete) heilig. Während das Judentum in Israel und der Islam in den Palästinensischen Gebieten jeweils die Mehrheitsreligion darstellen, leben Christen auf beiden Seiten der grünen Linie in der Minderheit. Auswanderungs­wellen, die vor einhundert Jahren einsetzten, sind mit ­ursächlich dafür, dass die Zahl der Christen in der Region ­abnimmt. Damit stellt sich ausgerechnet am Ursprungsort des Christentums die Frage, wie es um dessen Präsenz in der Zukunft bestellt ist. Marc Frings, Auslandsinformationen, 12. Juli 2018 mehr...

Gehört der Islam zum östlichen Europa?

Überlegungen zu Geschichte, Religion und nationalstaatlicher Identität in den östlichen EU-Ländern
Die Flüchtlingskrise hat bisher unsichtbare Konfliktlinien in der EU offenbart, besonders mit Blick auf die östlichen Mitgliedstaaten. Die Diskussion in Deutschland wird der Verschiedenheit der Erfahrungen und Perspektiven in diesen Ländern jedoch oft nicht gerecht. Ein bedeutender Erklärungsfaktor für die Haltung gegenüber der Aufnahme von Flüchtlingen aus islamisch geprägten Ländern ist das historisch gewachsene Verständnis von nationaler Identität. Alexander Beribes, Leo Mausbach, Johannes Jungeblut, Auslandsinformationen, 4. Juli 2018 mehr...

kurzum - Künstliche Intelligenz und ihre ethischen Herausforderungen

Der Umgang mit Künstlicher Intelligenz (KI) ist eine Gratwanderung: Einerseits gilt es, die Chancen zu nutzen. Andererseits müssen Risikopotenziale beachtet werden. Norbert Arnold, 22. Mai 2018 mehr...

Das Kreuz in der Diskussion

Die Bedeutung des Kreuzes aus theologischer und juristischer Perspektive
Die Diskussion um das Kreuz in öffentlichen Räumen ist zurück. Doch oft werden die Debatten oberflächlich geführt. Jenseits unmittelbar politischer Erwägungen sind grundsätzliche Erläuterungen selten. Wir haben eine Theologin und einen Juristen gebeten, den Rahmen zu beschreiben und die Bedeutung des Kreuzes aus ihrer Perspektive darzustellen. Die Zusammenschau beider Texte zeigt, wie schwierig die Abwägung der verschiedenen Aspekte im Einzelfall ist, wenn Deutungsinhalte und Deutungsansprüche in Konkurrenz geraten und in unserer rechtlichen Ordnung zum Ausgleich gebracht werden sollen. 18. Mai 2018 mehr...

Transformation statt Apokalypse!

Die Zukunftscharta des BMZ und die Agenda 2030
Zur Umsetzung der „Sustainable Development Goals“ der Vereinten Nationen hat das BMZ eine Zukunftscharta entwickelt. Sie hebt neben der ökomischen, ökologischen und sozialen Dimension vor allem die Bedeutung der politisch-kulturellen Werte für eine nachhaltige Entwicklung hervor. Grundlage einer wertegebundenen Entwicklungspolitik ist die goldene Regel, die für alle Weltreligionen und den Humanismus gilt. Eine solche Politik setzt auf das gesellschaftsaufbauende Potential von Religionen und eine Stärkung des interreligiösen Dialogs, der von Respekt und Vertrauen getragen ist. Gerd Müller, Analysen und Argumente, 8. Mai 2018 mehr...

kurzum - Nahöstliche Judenfeindlichkeit

Seit dem Angriff auf einen Kippa-tragenden Passanten in Berlin diskutiert Deutschland über Judenhass unter Zugewanderten aus dem Nahen und Mittleren Osten. Endlich, muss man hinzufügen. Denn religiös motiviertes Mobbing und Judenfeindlichkeit sind in nahöstlich geprägten Migrantenmilieus schon seit Jahren präsent und stellen längst eine Herausforderung für Schulen, Behörden, Kulturbetriebe und – nicht zuletzt – die Betroffenen dar. Andreas Jacobs, 27. Apr. 2018 mehr...

Ein schmaler Grat

Über Kirche und Politik aus Anlass des 101. Deutschen Katholikentages in Münster
Karlies Abmeier, Die Politische Meinung, 23. Apr. 2018 mehr...

Sicherheit und Freiheit

Überlegungen aus der Sicht der evangelischen Ethik
Für Luther waren Freiheit und Sicherheit nur im Glauben zu erreichen. Prägende Theologen im 19. Jahrhundert verstanden Freiheit als spirituelle Freiheit, die sich in vorgegebenen politischen Strukturen verwirklichen konnte. Die Nachwirkungen zeigen sich noch heute in Bestrebungen, dem Staat Instrumente einzuräumen, um die öffentliche Ordnung zu garantieren oder um soziale Ungleichheiten zum mildern. Beide bergen freiheitsgefährdende Züge. Christliche Entscheidungsträger müssen immer wieder nach der Rechtfertigung von Einschränkungen der Freiheit zugunsten von Sicherheit fragen. +++ NUR ONLINE Reiner Anselm, Analysen und Argumente, 17. Apr. 2018 mehr...