Energiegeopolitik

Die Rolle Lateinamerikas

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Historisch gesehen haben die lateinamerikanischen Staaten einen eher geringen Anteil an der weltweiten Produktion von fossilen Brennstoffen, wobei Venezuela und Mexiko als Hauptakteure hervorstechen. Doch aktuelle Entwicklungen, wie etwa die Entdeckung des Libra-Ölfeldes vor der Küste von Rio de Janeiro, die Entwicklung des unkonventionellen Gassektors in Argentinien sowie die Öffnung der Öl- und Gasindustrie in Mexiko nach mehr als siebzigjähriger staatlicher Monopolstellung haben längst das Interesse der Globalen Player am lateinamerikanischen Energiemarkt geweckt.

Um insbesondere die wesentlichen Herausforderungen in Lateinamerika und seine Rolle im globalen Kontext zu verstehen, organisierte die Konrad-Adenauer-Stiftung und ihr Regionalprogramm Energiesicherheit und Klimawandel in Lateinamerika (EKLA), in Zusammenarbeit mit der FGV Wachstum und Entwicklung und Catavento Consulting, am 30. Oktober 2015 eine Diskussion mit Branchenexperten und Meinungsführern.

Die Veranstaltung wurde von Jorge Camargo eröffnet, welcher nach mehr als drei Jahrzehnten internationaler Erfahrung in der Branche aktueller Präsident des brasilianischen Instituts für Erdöl , Gas und Biokraftstoffen - IBP ist. Auf ihn folgte Roberto Castello Branco, Direktor des Wachstums- und Entwicklungszentrum FGV, welcher in seinem Vortrag die aktuelle Situation des Öl- und Gassektors aus makroökonomischer und langfristiger Perspektive betrachtete.

Die Ergebnisse der Debatte können Sie in dem oben stehenden White Paper in den Sprachen Englisch, Spanisch, Deutsch und Portugiesisch finden.

Der erste Teil mit dem Titel "Eine Übersicht über die Öl- und Gasindustrie in Lateinamerika", von Clarissa Lins, Raoni Morais und Lavinia Hollanda, diskutiert Aspekte der Branche in den wichtigsten Erzeugerländern Lateinamerikas. Der zweite Teil "Der Ölschock 2014/2015 : Ursachen und Folgen", von Roberto Castello Branco analysiert die makroökonomischen Auswirkungen von Ölpreisschwankungen.

Autoren

Clarissa Lins, Raoni Morais, Lavinia Hollanda, Roberto Castello Branco

erschienen

Brasilien, 17. Februar 2016

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