Der gefüllte Saal am 13. Februar 2012 im Intershoptower in Jena.
Maja Eib, Leiterin Bildungswerks Erfurt der Konrad-Adenauer-Stiftung, eröffnete den ersten Thüringer Demokratie-Kongress im Intershoptower.
Michael Bachmann führte durch das Gesamtprogramm am 13.02.2012.
Dr. Bernhard Krieger hielt den Fachimpuls zum Thema "Chancen und Risiken der digitalen Gesellschaft für Politik, Wirtschaft und Gesellschaft".
Im Anschluss an den Fachimpuls hatten die Kongressteilnehmer die Möglichkeit Fragen an Herrn Dr. Krieger zustellen.
Ralf Güldenzopf und Dr. Mario Voigt MdL moderierten das Forum I: "Internet und Politik. Die Modernisierung der Demokratie durch die elektronischen Medien".
Als Referenten saßen im Forum I: Andreas Jungherr, Dr. Mario Voigt MdL, Arne Petrich, Prof. Dr. Wolfgang Stock, Ralf Güldenzopf und Tankred Schipanski MdB (v.l.n.r.)
Forum II: "Datenschutz und Persönlichkeitsrechte - Das Internet im Spannungsfeld zwischen Freiheit und Sicherheit". Annegret Oberndorfer moderierte die Arbeitsgruppe 3 "E-Government und Datenschutz" des II. Forums.
In der Arbeitsgruppe 3 saßen als Referenten Prof. Dr. Hubertus Gersdorf und Sven Hermerschmidt.
Forum II: "Datenschutz und Persönlichkeitsrechte - Das Internet im Spannungsfeld zwischen Freiheit und Sicherheit". Jens Kubieziel moderierte die Arbeitsgruppe 4 "Freiheit und Sicherheit im Internet" des II. Forums.
In der Arbeitsgruppe 4 saßen als Referenten Dr. Wolf Osthaus und Dr. Peter Tauber.
Blick aus der Konferenzetage auf das verschneite Jena.
Frau Dr. Piepenschneider, Hauptabteilungsleiterin Politische Bildung der Konrad-Adenauer-Stiftung, nahm am Demokratie-Kongress 2012 teil.
Das Abschlussforum: Impulse für die "Politische Kommunikation zwischen High Tech und High Touch" mit Dr. Mario Voigt MdL, Ralf Güldenzopf, Michael Bachmann, Annegret Oberndorfer und Jens Kubieziel.
Mit gut 100 Experten und interessierten Gästen aus Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und Medien fand der Demokratie-Kongress 2012 in Jena zum Thema „Partei 2.0 – Kommunikation, Parteien und digitale Gesellschaft“ statt.
Der Kongress diskutierte unter anderem, wie bereits die online- und offline-Welt miteinander verschmolzen sind. Vor dem aktuellen Hintergrund der Debatte um das ACTA-Abkommen wurde das Spannungsfeld Freiheit und Sicherheit sowie die Chancen und Risiken für die politische Kommunikation und Partizipation der Bürger analysiert. Mit E-Government und der Kommunikationsbereitschaft von Parteien im Netz kann ein mehr der Partizipation der Bürger gelingen. Diese sollte aber nicht zu einer Reduktion der analogen Kommunikation führen, stellten alle Referenten dar.
Nicht nur Parteipolitik, sondern auch persönliche Kontakte können durch soziale Netzwerke nicht alleine ersetzt werden – darin waren sich ebenfalls die Experten einig. Großer Konsens bestand in dem Punkt, dass der eigenverantwortliche Bürger in der Demokratie mit dem Internet ein gutes Partizipationsinstrument besitzt. Hierzu brauche er jedoch eine Internet-Medienkompetenz und damit einen aufgeklärten Blick, um auch mit den Inhalten im Internet kritisch umzugehen, so die Forderung von Teilnehmern und Referenten.