Im Osten nichts Neues?

Die estnisch-russische Grenze: Eine Bestandsaufnahme

In Reaktion auf den Giftgasanschlag auf den ehemaligen russischen Spion Sergej Skripal in Großbritannien beteiligte sich auch Estland an den Sanktionen gegen sein Nachbarland. Die Gefahr einer direkten militärischen Auseinandersetzung gilt als niedrig, aber mehr als 25 Jahre nach der Wiederherstellung der estnischen Unabhängigkeit gibt es noch immer kein von beiden Ländern ratifiziertes Grenzabkommen.

Die estnische Regierung plant die Errichtung eines befestigten Zauns entlang der temporären Kontrolllinie zwischen beiden Ländern – ihrer de facto-Grenze, die gleichzeitig auch Ende des EU- und NATO-Raums ist. Jetzt hat sich herausgestellt, dass dieses Bauvorhaben mehr als doppelt so viel kosten wird wie ursprünglich kalkuliert.

Den vollständigen Länderbericht zur estnisch-russischen Grenze können Sie als PDF herunterladen.

Autoren

Elisabeth Bauer, Milena Vanini

Serie

Länderberichte

erschienen

Estland, 19. April 2018

Estlands Präsidentin Kersti Kaljulaid, im September 2017. | © Annika Haas / EU2017EE / Flickr / CC BY 2.0

Estlands Präsidentin Kersti Kaljulaid, im September 2017. | © Annika Haas / EU2017EE / Flickr / CC BY 2.0

Kontakt

Elisabeth Bauer

Leiterin des Auslandsbüros für die Baltischen Staaten und Nordischen Länder

Elisabeth Bauer
Tel. +371 67 331-266
Fax +371 67 331-007
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