Länderberichte
„Bald trafen wir uns schon in Tallinn und los ging es…“
Interview mit Armand Andres Pajuste
Interview mit Armand Andres Pajuste zu den Anfangsjahren der estnischen Unabhängigkeit mehr…
Alles bleibt wie es ist
Liberal-konservative Regierung kann ihre Arbeit fortsetzen
Die Esten haben ihrer liberal-konservativen Regierung aus Estnischer Reformpartei (Eesti Reformierakond, RE) und Union aus Vaterland und Res Publica (Isamaa ja Res Publica Liit, IRL) das Vertrauen ausgesprochen. Bei der Parlamentswahl am gestrigen 6. März kam das Regierungslager auf zusammen 49,1 Prozent der abgegebenen Stimmen. Im Riigikoku, dem estnischen Parlament, können RE und IRL zukünftig ihre Regierungsarbeit auf solide 56 Mandate (von 101) stützen. mehr…
Der Vater des Estnischen Wirtschaftswunders feiert Geburtstag
Mart Laar zum 50.
Am 22. April begeht der zweifache Ministerpräsident Estlands Mart Laar seinen fünfzigsten Geburtstag. Als Regierungschef seines Landes (1992-94/1999-2001) führte Laar die "Flat Tax" ein und koppelte die estnische Krone an die Deutsche Mark, um der neuen Währung Stabilität zu verleihen, und schuf damit die Grundlage des estnischen Wirtschaftswunders. Außenpolitisch schlug er einen konsequenten Westkurs seines Landes ein, der in der Aufnahme Estlands in EU und NATO im Jahr 2004 mündete. mehr…
Regierungskrise in Estland
In der größten Wirtschaftskrise Estlands seit der Wiedererlangung der Unabhängigkeit taumelt das Land nun auch in eine Regierungskrise. mehr…
Zuversicht in Zeiten der Krise
Von Hang-over nach dem Ende der Party (noch) keine Spur
Nach dem Bankrott dreier führender isländischer Kreditinstitute am 9. Oktober und dem Zusammenbruch des isländischen Finanzsystems rücken nun neben den taumelnden Staaten Ungarn und Ukraine auch die Baltischen Länder in den Fokus von Analysten und Wirtschaftsfachleuten. Nach einem jüngst veröffentlichten Bericht der dänischen Danske Bank gehören Estland, Lettland und Litauen zu einer Gruppe von 15 gefährdeten Ländern, die sich in der „Gefahrenzone“ befinden aufgrund ihres Leistungsbilanzdefizits, eines hohen Kreditaufkommens und einer Anlagenblase insbesondere im Immobilienbereich. mehr…
Über diese Reihe
Die Konrad-Adenauer-Stiftung ist in rund 70 Ländern auf fünf Kontinenten mit einem eigenen Büro vertreten. Die Auslandsmitarbeiter vor Ort können aus erster Hand über aktuelle Ereignisse und langfristige Entwicklungen in ihrem Einsatzland berichten. In den „Länderberichten“ bieten sie den Nutzern der Webseite der Konrad-Adenauer-Stiftung exklusiv Analysen, Hintergrundinformationen und Einschätzungen.