Dialogprogramm in Berlin

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Zehn Mitarbeitern der französischen Nationalversammlung und des Senats reisten Ende Juni nach Berlin, um die Arbeitsweise des Deutschen Bundestages und des deutschen Regierungssystems kennenzulernen.

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Brandenburger Tor

Im Rahmen des dreitägigen Inlandsprogramms lernten die französischen Gästen, die für die bürgerlich-konservative Partei Les Républicains sowie für die Bewegung La République en Marche arbeiten, wie in Deutschland Politik gemacht wird, wie deutsche Politiker in der Öffentlichkeit agieren und welche Debatten über die Zukunft des gemeinsamen Europa hierzulande geführt werden. Besonders beeindruckt zeigte sich die französische Delegation von der Teilnahme an einer Plenarsitzung des Deutschen Bundestages, die sehr viel weniger leidenschaftlich verlief, als man das in Frankreich gewohnt ist. Der Vorsitzende des Europa-Ausschusses, Gunther Krichbaum MdB, und der Vorsitzende der deutsch-französischen Parlamentariergruppe, Andreas Jung MdB, diskutierten mit den Franzosen über aktuelle europäische Fragen und die deutsch-französische Zusammenarbeit. Über den Umgang mit populistischen Parteien im Parlament sprach die Delegation mit dem KAS-Vorsitzenden Professor Norbert Lammert. Bei einem Austausch mit dem Staatssekretär für Bundes- und Europaangelegenheiten sowie Internationales des Landes Nordrhein-Westfalen, Mark Speich, erhielten die Franzosen Einblick in den deutschen Föderalismus. Im Rahmen eines gemeinsamen Mittagessens stand der direkte Austausch der Gäste mit französischsprachigen Mitarbeitern des Deutschen Bundestages auf dem Plan. Ziel war es dabei, persönliche Kontakte herzustellen, die künftig in der täglichen Arbeit genutzt werden können.

Serie

Veranstaltungsberichte

erschienen

Frankreich, 9. Juli 2018

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Leiter des Auslandsbüros Frankreich

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