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Nationales Haus der Chiefs (NHC)

Nationales Haus der Chiefs (NHC)

Das Nationale Haus der Chiefs (NHC) setzt sich aus Mitgliedern der regionalen Häuser der Chiefs zusammen. Das NHC berät über und interpretiert die traditionellen Gesetze des Landes und schlichtet Angelegenheiten, die die Chieftaincy (traditionelle Herrscherhäuser) betreffen. Es hat zudem zur Aufgabe, ein fortlaufendes Studium sowie eine modere Deutung und Kodifizierung der traditionellen Gesetze durchzuführen; und zwar mit dem Ziel über entsprechende Referenzfälle ein vereinheitlichtes Regelwerk der traditionelle Gesetzgebung zu schaffen. Die Zusammenarbeit zwischen dem NHC und der Konrad-Adenauer-Stiftung wurde 1994 mit der allgemeinen Zielsetzung der Förderung der Rechtssicherheit, guter Regierungsführung und Demokratie begonnen. Erste Aktivitäten richteten sich auf eine aktive Rolle der Chiefs im Dezentralisierungsprozess Ghanas. Seit 1998 wurde der Schwerpunkt auf eine wirkungsvolle Zusammenarbeit zwischen der Exekutive, dem Parlament und dem NHC in Form von Dreiecksgesprächen gelegt. Eine umfangreiche Kodifizierungsarbeit der einzelnen Erblinien in allen 192 offiziell anerkannten traditionellen Herrschaftsbereichen Ghanas wird ebenfalls unterstützt. Wenn beendet, werden die kodifizierten Erblinien durch nationales Recht hochoffiziell bestätigt werden. (engl.)
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Freier Unternehmensverband (PEF)

Freier Unternehmensverband (PEF)

Der Freie Unternehmensverband (PEF) ist ein nationales Zentrum für Beratung und Förderung des Privatsektors. Es ist eine nichtstaatliche Organisation, die 1994 durch den Zusammenschluss der Gesellschaft der Ghana-Industrien (AGI), der nationalen Handelskammer Ghanas (GNCCI), des Bundes der ghanaischen Arbeitgeber (GEA) und des Bundes der ghanaischen Exportvereinigungen entstanden ist. Die Mission von PEF besteht darin, die Entwicklung des Privatsektors zu fördern, indem sie das wirtschaftspolitische Regelwerk so beeinflusst, dass ein günstiges Klima für eine regierungsseitig privatwirtschaftsfreundliche Wirtschaftswachstumstrategie entsteht. Dadurch soll das nationale Wachstum stimuliert werden. Indem sie in der Vergangenheit erfolgreich an richtungweisenden nationalen Planungs-, Politikformulierungs- und Monitoringausschüssen teilnahm, hat PEF sich eine Reputation als Fürsprecherin des Privatsektors aufbauen können. Seit 1999 fördert die Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) die PEF in ihrer Beratungsrolle für sozioökonomische Reformen; die Stiftung hat Orientierungsworkshops finanziert, die den Privatsektor zugute kommen sollen, indem sie eine Plattform für die aktuelle Diskussion zu den sozioökonomischen Reformen bildet. Seit 2003 hat die KAS auch Orientierungsworkshops gefördert, die Wachstum des Privatsektors durch entsprechendes Wirtschaftsrecht stimulieren sollen. Im Jahr 2005 wird die KAS-PEF Zusammenarbeit ihren Niederschlag in Round-Table-Gesprächen für Wirtschaftsparlamentarier und Unternehmerpersönlichkeiten finden, die dazu dienen sollen, die Rolle von PEF als Advocacyorganisation zu stärken. Die Stärkung der Advocacyfunktion soll auch auf Handels- und Wirtschaftsverbände auf Bezirksebene ausgedehnt werden. (engl.)
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Pastoralzentrum der Kirchenprovinz Tamale (TEPPCON)

Pastoralzentrum der Kirchenprovinz Tamale (TEPPCON)

Zusammen mit TEPPCON, dem Pastoralzentrum der Katholischen Kirche in Tamale (Nordghana), führt die KAS zivile Bildungsprogramme für Frauen und Jugendliche durch, z. B. zu Wahlen auf nationaler oder Distrikt-Ebene. Ein weiteres Ziel der Zusammenarbeit ist der Aufbau eines Entwicklungsdialogs zwischen politischen Parteien, der Exekutive, Legislative und traditionellen Autoritäten sowie religiösen Körperschaften (der Northern Think Tank).

Zentrum für Indigenes Wissen & Organisationsentwicklung (CIKOD)

Zentrum für Indigenes Wissen & Organisationsentwicklung (CIKOD)

CIKOD is a non-governmental organization based in Ghana whose main mission is to develop methodologies for the strengthening of traditional authorities and civil society organizations to facilitate sustainable grassroots organizational development that gives voice to the poor and vulnerable rural families. CIKOD is partnering with CARE International to implement CISOCS (Civil Society Capacity Support) component in CARE's ANR (Agriculture and Natural Resources) program. KAS and CIKOD are currently in the midst of a 3 year training programme for queens on governance, gender, natural resource management and leadership. Together they also try to encourage collaboration between District Assemblies and Traditional Authorities. CIKOD ist eine Nicht-Regierungs-Organisation in Ghana, deren Hauptanliegen die Zusammenarbeit zwischen traditionellen Autoritäten (TAs) und Organisationen der Zivilgesellschaft ist. Dadurch soll nach dem Graswurzel-Prinzip den armen und schlechtergestellten ländlichen Familien eine Stimme gegeben werden. CIKOD arbeitet mit CARE International zusammen im Bereich Kompetenzentwicklung der Zivilgesellschaft (CISOCS) des CARE ANR (Landwirtschaft und Natürliche Ressourcen). KAS und CIKOD befinden sich momentan in einem dreijährigen Trainingsprogramm für Queens (trad. weibliche Autoritäten) zu den Themen Governance, Gender, Natural Resource Management und Leadership. Zusammen versuchen sie außerdem die Zusammenarbeit zwischen TAs und Distrikt-Parlamenten zu fördern.
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Christian Mothers' Association (CMA)

Christian Mothers' Association (CMA)

CMA, eine gemeinnützige Frauenvereinigung, wurde seinerzeit von einigen Nonnen der katholischen Kirche in den frühen 1940er Jahren gegründet. CMA hat die Vision eines holistischen, geistlichen Frauenbildes, die sie zu gut organisierten, selbstständigen, der Nachhaltigkeit verpflichteten und familienfähigen Mitbürgern entwickelt und sie vor allem auch dazu führt, ihre bürgerlichen Rechte und Verantwortlichkeiten zu (er-) kennen und eine aktive Rolle in politischen Entscheidungsgremien auf allen Ebenen anzustreben. CMA besteht in 17 von 18 Diözesen in Ghana und hat eine Mitgliedschaft von ca. 32.000. Als Organisation der breiten Basis funktioniert CMA innerhalb ihrer Kongregationen, wo ein bottom-up Ansatz bei sämtlichen Beschlüssen praktiziert wird. Die Hauptaktivitäten umfassen die Bereitstellung von formalen und nicht-formalen Weiterbildungsmaßnahmen in Staatsbürgerkunde, Gesundheitsfragen sowie Unterricht in der sozialen und moralischen Wertevermittlung. Ebenso werden Einkommen schaffende Aktivitäten gefördert. Im letzten Jahrzehnt hat CMA viele Entwicklungsprojekte in den Bereichen Armutsminderung, Unternehmerphilosophie und Kleinkreditwesen gefördert. Die Vermittlung von Umwelt- und gesellschaftlichen Zusammenhängen stand und steht ganz oben auf der Agenda. CMA begann seine Zusammenarbeit mit der Konrad-Adenauer-Stiftung 1966. Seitdem wurde eine beständige und dauerhafte Partnerschaft gepflegt. Die gegenwärtige Priorität dieser Arbeit liegt in einem Ausbildungsprogramm für Staatsbürgerkunde, das Frauen aus allen gesellschaftlichen Schichten zugute kommt. Dieses Programm hilft Frauen, politischen Einfluss auszuüben, indem sie politische und soziale Führungsrollen anstreben und ausüben. Hier geht es insbesondere um die kommunale Ebene, um als Mitglieder der District Assemblies (DAs) direkten Einfluss auf die unmittelbaren Lebensverhältnisse auszuüben. Gegenüber den vorletzten Kommunalwahlen konnte CMA die Anzahl der Mitglieder in den DAs mehr als verdoppeln.

Händlerunion Ghanas (GUTA)

Händlerunion Ghanas (GUTA)

Zusammen mit der Händlerunion Ghanas (Ghana Union of Traders Association / GUTA) arbeitet die KAS an Veranstaltungen zu Wahlen auf Distriktebene, der Übernahme sozialer Verantwortung durch Händler, der Aktivierung und Verwertung von Ressourcen auf Distriktebene und der Zusammenarbeit von Handelsorganisationen und Distriktparlamenten.

Nationale Kommission für Kultur (NCC)

Nationale Kommission für Kultur (NCC)

Die nationale Kommission für Kultur ist eine Anstalt des öffentlichen Rechts mit dem Mandat, die einzigartige kulturelle Identität und die Werte Ghanas zu erhalten und zu fördern. Sie ist auch aufgerufen, eine integrierte nationale Kultur zu unterstützen, die zur wirtschaftlichen Entwicklung Ghanas beiträgt. Die Rolle der NCC ist es auch, das kulturelle Leben Ghanas unter einer holistischen Perspektive zu bewerten und weiterzuentwickeln. 2001 wurde die Zusammenarbeit zwischen der Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) und der NCC mit dem Ziel aufgenommen, eine friedvolle kulturelle Integration und Entwicklung sowie gute Regierungsführung zu fördern. Die KAS hat bis jetzt die ghanaischen Bemühungen um eine Weiterbildung ihrer Kulturbeamten und Mitglieder der Bezirksversammlungen unterstützt, indem sie für diese Zielgruppe Workshops zum Inhalt der offiziellen Kulturpolitik gefördert hat. Zukünftige gemeinsame Tätigkeiten konzentrieren sich auf eine strategische Planung für die weitere Implementierung der Kulturpolitik und auf die Rolle, die Kultur im Rahmen der NEPAD-Initiative spielt. (engl.)
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Ministerium des Inneren

Ministerium des Inneren

Das Innenministerium hat das Mandat zur Aufrechterhaltung der nationalen Sicherheit und öffentlichen Ordnung. Seine Kernfunktion besteht darin, eine Politik zu formulieren, die ein geeignetes Klima für die nationale Sicherheit schafft. Die Konrad-Adenauer-Stiftung begann die Zusammenarbeit mit dem Ministerium im Jahre 2003. Erste Maßnahmen waren beratende Workshops zur Beschleunigung des Friedensprozesses in der Dagbon-Krise, ein Konflikt zwischen zwei Ethnien in Nordghana. Seit 2004 unterstützt die Stiftung das Ministerium auch in Fragen der Sensibilisierung nationaler Sicherheitsorganisationen, um diese besser auf ihre Rolle zur Erhaltung der nationalen Sicherheit vorzubereiten (z.B. der Einhaltung der Menscherechte). Die Stiftung beabsichtigt weiterhin, das Ministerium in Fragen der guten Regierungsführung und der Einhaltung der Menscherechte zu unterstützen. Auch sollen Workshops zur Früherkennung von Konfliktwarnzeichen durchgeführt werden, d.h. ein Beitrag zur Konfliktprävention geleistet werden. Anmerkung: Mit Wirkung 28.04.2006 wurde dieses Ministerium mit dem Außenministerium zusammengelegt. (engl.)
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(Ex-) Ministerium für regionale Kooperation und NEPAD

(Ex-) Ministerium für regionale Kooperation und NEPAD

Das "Ministerium für Wirtschaftsplanung und regionale Integration" wurde im März 2003 als "Ministerium für Regionale Kooperation und NEPAD" neu ausgerichtet und im Mai 2006 mit dem Außenministerium zusammengelegt. Seine ursprüngliche Aufgabe war die landesinterne Koordinierung der Harmonisierung regionaler Integrationsprotokollvereinbarungen, Konventionen und Programme mit den nationalen Bestimmungen und Entwicklungsvorgaben. Seit 2003 ist das Ministerium für die Förderung der Prinzipien des New Partnership for Africa's Development (NEPAD) zuständig, und zwar im Sinn eines Mechanismus, der die sozioökonomischen Potentiale des Landes in Entwicklungschancen umsetzen helfen soll. Gute Regierungsführung ist ein wichtiger bzw. aus Sicht der Stiftung der entscheidende strategische Bestandteil des NEPAD-Ansatzes. Die Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) begann die Zusammenarbeit mit dem Ministerium im Jahre 2003, hier schwerpunktmäßig mit der Unterstützung der NEPAD-Initiative und der Implementierung des African Peer Review Mechanism (APRM). Seitdem wurden mehrere Workshops zusammen mit dem Ministerium durchgeführt, mit der Zielsetzung, die Öffentlichkeit über die Bedeutung der Initiative für die Eigenentwicklung des Landes aufzuklären. Darüber hinaus konnte damit eine geeignete Plattform für die Stakeholder des APRM-Prozesses geschaffen und gefördert werden. (engl.)
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