6. Thessaloniki International Symposium

"The world in 2018: Between the promise of change and the despair of new conflicts"

Auch verfügbar in English, Ελληνικά

Thessaloniki Internationales Symposium zu aktuellen globalen Herausforderungen.

Bild 1 von 9
6. Thessaloniki Internationales Symposium

6. Thessaloniki Internationales Symposium: "Between the promise of Change and the Despair of new Conflicts".

Bereits zum sechsten Mal fand im Oktober 2017 das Thessaloniki International Symposium in World Affairs statt. Im Zentrum standen dieses Jahr die Lage in Griechenland und Zypern, die Herausforderung des Islamismus, die Beziehungen zu Russland und der Türkei, sowie die Vertiefung der Europäischen Union. Prominente Politiker und Wissenschaftler haben entscheidende Fragen zu den Themen Wirtschaft, Wachstum und Sicherheit auf regionalem, Europäischem und globalem Niveau analysiert.

Die Veranstaltung hat im Olympion, Thessaloniki stattgefunden. Über 400 Gäste, insbesondere hervorragende Nachwuchswissenschaftler aus der ganzen Region nutzten die Gelegenheit zu Austausch und Diskussion mit den internationalen Experten.

Begrüßungen

Dimitris Keridis, Direktor, Navarino Network

Stavros Andreadis, Vorsitzender, Kulturvereinigung nordgriechischer Unternehmer

Yiannis Boutaris, Bürgermeister von Thessaloniki

Norbert Beckmann-Dierkes, Leiter des Auslandsbüros Griechenland der Konrad-Adenauer-Stiftung

Den Hauptteil des Symposiums hat Harris Georgiades, Finanzminister der Republik Zypern eröffnet, der den Lehren aus den Auswirkungen der Krise auf der Insel präsentiert hat. Besonders interessant waren seine Anmerkungen über die Maßnahmen, die die zyprische Regierung in diesem Kontext ergriffen hat. Der Fall Griechenlands in seiner Komplexität in Verbindung mit den paneuropäischen und globalen Herausforderungen wurde von Joan Hoey, The Economist Intelligence Unit gründlich präsentiert. Die nächsten Referenten beschäftigten sich mit dem Thema des Islamismus. Alia Brahimi, Legatus Strategic Intelligence and Advisory, und James Renton, Edge Hill University haben sich anhand von praktischen und aktuellen Beispielen mit entscheidenden Aspekten auseinandergesetzt. Bhaskar Chakravorti, Tufts University hat seine Gedanken zum Thema "Wachstum durch die technologische Entwicklung" geschildert, während Andreas Drymiotis, Kathimerini, hat sich mit der Frage befasst, wie Griechenland (wenn überhaupt) in einem digitalisierten Umfeld neue Entwicklungswege finden kann.

Im nächsten Panel ginge es um die Sicherheit. Jamie Shea, North Atlantic Treaty Organization (NATO), erklärte welche Rolle die Allianz heutzutage spielen kann, insbesondere im Lichte der Beziehungen mit der EU und Russland. Ob Russland tatsächlich eine Drohung für Europa darstellt, war der Schwerpunkt der Analyse von Laza Kekic. Wolfango Piccoli präsentierte seine Ansicht über die Rolle der Türkei im Südosteuropa, während Denis McShane, ehem. Minister der Labour Partei im Vereinigten Königreich die unterschiedliche und vielfältige Aspekte des Brexits und seiner Konsequenzen dargestellt hat. Dr. Heribert Dieter, Freie Universität Berlin, hat das Szenario einer Europa von mehreren Geschwindigkeiten ins Bild gesetzt, und Wolfango Piccoli präsentierte die Rolle, die das IWF in der Welt spielen kann. Am Schluss, kam der Beitrag von Philipp McCann, Sheffield University, über die regionalen Krisen in Europa und die Probleme, die sich daraus für die EU ergeben.

Autor

Eleftherios Petropoulos

Serie

Veranstaltungsberichte

erschienen

Athen, 23. November 2017