Aufbau von Medienkompetenzen: Ein neues Kapitel in der Beziehung zwischen Publikum und Medien

Workshop über die Beziehung zwischen den Medien und dem Publikum, im Lichte des Phänomens der Verbreitung von Fake News.

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Veranstaltung in Thessaloniki in Zusammenarbeit mit lokalen Akteuren über aktuelle Fragen des Journalismus.

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Seminar Thessaloniki

Seminar zum Thema "Aufbau von Medienkompetenzen: Ein neues Kapitel in der Beziehung zwischen Publikum und Medien".

Das Auslandsbüro der Konrad-Adenauer-Stiftung in Griechenland in Zusammenarbeit mit dem Journalistenverband der Tageszeitungen von Makedonien und Thrazien und die Fakultät von Journalismus und Massenmedien der Universität Thessaloniki, organisierte am 20. April einen Workshop zum Thema "Aufbau von Medienkompetenzen: Ein neues Kapitel in der Beziehung zwischen Publikum und Medien". Die Veranstaltung zielte darauf ab, das Verständnis des Publikums im Bereich der Auswahl von verlässlichen Informationen zu fördern. Im Kern der Veranstaltung stand das Phänomen der Verbreitung von Fake News und die Vorstellung von Praktiken, anhand von denen sich sowohl das Publikum als auch die Journalisten selber damit umgehen können.

Als Einstieg zum Thema diente eine Paneldiskussion, während derer unterschiedliche Aspekte präsentiert und Fragen gestellt worden sind. Die Journalisten Sissy Alonistiotou und Thomas Siomos haben auf der Basis von offiziellen Daten über die Verbreitung des Phänomens diskutiert. Es wurde betont, dass immer mehr solche Nachrichten das Publikum erreichen und dadurch wird sowohl die Rolle und die Arbeit der Journalisten selber unterminiert als auch wird die politische, wirtschaftliche und soziale Realität beeinflusst.

Sofia Aslanidou, Professorin an der School of Pedagogical & Technological Education (ASPETE) und Maria Tsoumari, Lehrerin beim Interkulturellen Gymnasium von Evosmos - Thessaloniki, fokussierten sich in ihren Vorträgen auf die Rolle der Lehrer, sowie auf die Schwierigkeiten auf die die Letzteren stoßen, aufgrund ihrer mangelnder Vorbereitung. Hervorgehhoben wurde die Bedeutung der Kooperation mit anderen sozialen Faktoren und das Bedürfnis nach konkreten Lösungen und Maßnahmen insbesondere für die jungen Menschen.

Der zweite Teil des Seminars bestand aus zwei praktische orientierten Workshops. Der Erste mit dem Titel "Media Content Management: Das Ziel der Verstärkung der Medienglaubwürdigkeit gegenüber das Publikum" wurde von Dimitra Dimitrakopoulou, Ass. Prof. an der Fakultät von Journalismus und Massenmedien der Universität Thessaloniki gehalten. Während dessen wurden im Rahmen einer Diskussion mit den Teilnehmern bestimmte Lösungsansätze entwickelt, die u.A. auch im Ausland umgesetzt worden sind. Der zweite Workshop "Vom Newsroom zu den Klassenraum" wurde dem schulischen Umfeld und der Ausbildung gewidmet. Nikos Panagiotou, Ass. Prof. an der Fakultät von Journalismus und Massenmedien der Universität Thessaloniki und Sissy Alonistiotou, Journalistin beim Media Literacy Institut waren die Referenten des zweiten Workshops.

Autor

Eleftherios Petropoulos

Serie

Veranstaltungsberichte

erschienen

Athen, 22. August 2018