Finnische Präsidentschaftswahlen gehen in die zweite Runde
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Nachdem keiner der Kandidaten für die finnische Präsidentschaft bei den Wahlen am 15. Januar 2006 die erforderliche absolute Mehrheit erziehlt hat, gehen die beiden Bestplazierten am 29. Januar in die Stichwahl.
Dies sind die gegenwärtige Präsidentin Tarja Halonen (Sozialdemokratische Partei), und der jetzige Vizepräsident der Europäischen Investitionsbank und ehemalige finnische Finanzminister Sauli Niinistö (Nationale Koalitionspartei). Halonen erhielt bei der ersten Wahlrunde am 15. Januar 46.3 Prozent der Stimmen, gefolgt von Sauli Niinistö (24.1 Prozent), der wiederum Premierminister Matti Vanhanen (Zentrumspartei) mit 18.6 Prozent geschlagen hatte.
Damit liegen sie deutlich vor den anderen Kandidaten: Die Grüne Heidi Hautala erreichte 3,5 Prozent, gefolgt von dem EU-kritischen Rechtspopulisten Timo Soini mit 3.4 Prozent. Der christliche Politiker Bjarne Kallis kam auf zwei Prozent und der Vertreter der Schwedischsprachigen Partei Henrik Lax auf 1,6 Prozent. Der als unabhängiger Kandidat angetretene Arto Lahti erlangte 0,4 Prozent der Wählerstimmen. Die Wahlbeteiligung lag bei 73.3 Prozent.