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Brexit Startschuss

Brüssel, Belfast, Edinburgh: Theresa May kämpft an drei Fronten

Der Scheidungsbrief aus London hat Brüssel am 29. März 2017 erreicht, nachdem Theresa Mays Brexit-Zeitplan wiederholt durch politische Manöver der Landesteile der britischen Union gefährdet wurde. Zu Jahresbeginn musste der Londoner Supreme Court über die Beteiligung der Regionalparlamente am Brexit-Prozess entscheiden. Seit einer Regierungskrise in Nordirland steht die Vereinigung mit Irland wieder zur Disposition und in Schottland droht ein neues Unabhängigkeitsreferendum. Das Verhandlungspanorama mit der EU bietet wenig Raum für optimistische Prognosen. mehr…

Hans-Hartwig Blomeier, Jana Schubert | Länderberichte | 30. März 2017

Neuwahlen unter dem Brexit-Damoklesschwert

Regionalwahlen in Nordirland

Nach lediglich einem knappen Jahr im Amt ist die nordirische Regierungskoalition an einem Subventionsskandal zerbrochen. Die Neuwahlen lassen zwar keinen Regierungswechsel erwarten, könnten jedoch den fragilen Frieden der weiterhin von Konfessions- und Identitätskonflikten geprägten Insel massiv gefährden. Die rivalisierenden Regierungsparteien spielten im Wahlkampf die Brexit-Karte: Durch diesen drohen Nordirland massive negative Auswirkungen. mehr…

Hans-Hartwig Blomeier | Länderberichte | 7. März 2017

„Europe on the move – Workers, refugees and security“

KAS & Federal Trust

Prof. Christian Dustmann vom University College London, Prof. Jo Shaw von der University of Edinburgh und Dr. Niko Bosnjak, Mitarbeiter des Bundestagsabgeordneten Dr. Tim Ostermann, diskutierten am 28. Februar 2017 das sowohl in Deutschland als auch in Großbritannien hochaktuelle Thema Migration und dessen Auswirkungen auf Arbeitnehmer und Flüchtlinge sowie einhergehende sicherheitsrelevante Aspekte. Organisiert wurde die Podiumsdiskussion von dem Londoner Auslandsbüro der Konrad-Adenauer-Stiftung in Zusammenarbeit mit dem Federal Trust und dem Global Policy Institute. mehr…

Veranstaltungsberichte | 2. März 2017

Brexit: Großbritannien und die Europäische Union heute

Eine Bilanz des Wiesbadener Tischgesprächs 13. Februar 2017

„Unsicherheit ist das Stichwort, das ich überall am häufigsten höre.“ Hans-Hartwig Blomeier, der die Konrad-Adenauer-Stiftung in Grossbritannien vertritt, warnte 70 Teilnehmer des Wiesbadener Tischgesprächs vor überstürzten Vorhersagen: „Es gibt Prognosen für jeden Geschmack. Doch der Zusammenbruch der britischen Wirtschaft ist nicht erfolgt. Und zudem sind wahrscheinlich nur zehn Prozent der Arbeitsplätze am globalen Finanzstandort London von der Entscheidung für den Brexit betroffen.“ mehr…

Dr. Thomas Ehlen | Veranstaltungsberichte | 14. Februar 2017

Is the West Thinking Strategically about Russia? (EN)

Event Contribution

Der Bericht fasst einen im November 2016 veranstalteten bilateralen Workshop des Royal United Services Institute (RUSI) und der Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) zusammen. Im Zentrum der Diskussion stand die Frage, ob Deutschland und das Vereinigte Königreich ihre Bedrohungswahrnehmung und ihr strategisches Denken, basierend auf der Bewertung der von Russland ausgehenden Herausforderung an die Europäischen Sicherheitsinteressen, gemeinsam auf Russland ausrichten werden. An dem Workshop nahmen einige Experten sowie Abgeordnete aus Deutschland und dem Vereinigten Königreich teil. mehr…

Länderberichte | 10. Februar 2017