Länderberichte
Stichwahl in Guatemala: Polarisierung in Sicht?
General Otto Pérez Molina tritt gegen den Populisten Baldizón im zweiten Wahlgang anfang November an
Die Guatemalteken haben ein eindeutiges Zeichen gesetzt: Sie strömten trotz aller Widrigkeiten massiv an die Urnen. Die Wahlbeteiligung kletterte auf beachtliche 66%. Es wurde ein festlicher, wenn auch langer Wahltag im Land des ewigen Frühlings. Der Favorit und ehemalige General Otto Pérez Molina schnitt unerwartet schlecht ab und kam auf nur 36% der Stimmen. Das Regierungslager, welches nicht mit einem eigenen Kandidaten antrat, schöpft neue Hoffnung. mehr…
Von Scheidung, Gerichtsurteilen und neuer Hoffnung
Guatemala vor dem Urnengang
Guatemalas Wahlkampf hat auch heuer wieder für Aufsehen jenseits der Landesgrenzen gesorgt. Über Monate hinweg hielt die umstrittene Kandidatur der ehemaligen first lady Sandra Torres das Land in Atem. mehr…
Kommunizieren für die Demokratie
Regionale Arbeit mit Wahlgerichtshöfen in Zentralamerika
Traditionell nehmen die Wahlgerichtshöfe in Zentralamerika eine herausragende Stellung als Garanten der demokratischen Ordnung ein: Sie sorgen nicht nur für die reibungslose Organisation der Wahlen, sondern sind auch für die letztinstanzliche Rechtsprechung in Sachen Wahl- und Parteienrecht zuständig. Ihnen kommt die Aufgabe zu, den Rahmen fortzuentwickeln, in dem sich die politischen Akteure bewegen. mehr…
Honduras hat demokratisch entschieden
Pepe Lobo ist neuer Präsident
Pepe Lobo der nationalen Partei (PN) gewinnt die Präsidentschaftswahlen in Honduras deutlich mit 17 Prozentpunkten vor seinem Kontrahenten, dem Kandidaten der Liberalen Partei (PL) Elvyn Santos. mehr…
Verhandlungen um die Zukunft Honduras
Die bereits Monate andauernde politische Krise in Honduras, welche bis zum letzten Sonntag international ignoriert und in Zentralamerika wenig beachtet wurde, kommt ohne eine internationale Vermittlung nicht mehr aus: Der Präsident Costa Ricas und Friedensnobelpreisträger Óscar Arias erklärte sich nun bereit, die Vermittlerrolle zu übernehmen und lud beide Seiten zu Gesprächen nach San José. Damit bekommt Óscar Arias die ersehnte Chance, seiner endenden politischen Karriere einen krönenden Abschluss zu geben. mehr…
Über diese Reihe
Die Konrad-Adenauer-Stiftung ist in rund 70 Ländern auf fünf Kontinenten mit einem eigenen Büro vertreten. Die Auslandsmitarbeiter vor Ort können aus erster Hand über aktuelle Ereignisse und langfristige Entwicklungen in ihrem Einsatzland berichten. In den „Länderberichten“ bieten sie den Nutzern der Webseite der Konrad-Adenauer-Stiftung exklusiv Analysen, Hintergrundinformationen und Einschätzungen.