DDR: Mythos und Wirklichkeit

April 5 Donnerstag

Datum/Uhrzeit

5. – 26. April 2018, 8.00 - 14.00 Uhr (täglich)

Ort

Sankt-Ansgar-Schule, Bürgerweide 33, Hamburg, Deutschland. Zur Website ›

mit

N.N.

Typ

Ausstellung

Zeithistorische Wanderausstellung der Konrad-Adenauer-Stiftung über die DDR

Veranstaltungsnr.

B20-050418-1

1989 beendete die Friedliche Revolution in der DDR eine fast 40-jährige Phase der politischen Unterdrückung, Entmündigung und Unfreiheit und ein Jahr später mündete sie in die Wiedervereinigung Deutschlands. Der politische Umbruch, der in diesen beiden Jahren kulminierte, führte nicht nur zum Untergang der DDR, sondern auch zum Ende des Kalten Krieges, der seit 1945 die Weltpolitik bestimmte. Wesentlich für die Friedliche Revolution in der DDR war, dass sie von der breiten Masse der Bevölkerung getragen wurde und gewaltfrei ablief. Dass, was im Herbst 1989 geschah, hatte es bis dato in der deutschen Geschichte noch nicht gegeben.

So groß die Freude über den Sturz der SED-Diktatur und die Wiedervereinigung in Ost- und Westdeutschland auch war – im Laufe der Jahre verblassten die Erinnerungen an das, was die DDR ausgemacht hat, zunehmend. Vor allem aufgrund der schwierigen wirtschaftlichen und sozialen Situation in einigen der neuen Länder sind große Teile der Bevölkerung unzufrieden. Eine Folge dieser Unzufriedenheit ist, dass die DDR von vielen Menschen wieder positiv gesehen wird. Daraus kann zwar nicht abgeleitet werden, dass eine Mehrheit dieses Personenkreises die DDR zurückhaben möchte. „Ostalgie“ bezeichnet vielmehr eine Art Sehnsucht nach einer DDR, wie sie hätte gewesen sein können, wenn sie nicht die DDR gewesen wäre. Allerdings helfen bei der Lösung der aktuellen Probleme in den neuen Ländern „ostalgisch“ verklärte Rückblicke auf ein System, das die Lebenschancen vieler Menschen beeinträchtigt oder gar zerstört hat, nicht weiter. Vielmehr ist eine realistische Auseinandersetzung mit der Wirklichkeit und dem Alltag in der DDR erforderlich.

Dieser Zielsetzung dient die Wanderausstellung der Konrad-Adenauer-Stiftung. Sie besteht aus 20 Roll-Up-Aufstellern und kontrastiert Mythen über das Leben in der SED-Diktatur mit der tatsächlichen Realität. Die Ausstellung wurde in Zusammenarbeit mit dem Verband der Geschichtslehrer Deutschlands e.V. erstellt.

Die Adenauer-Stiftung Hamburg zeigt die Ausstellung 2018 in der Sankt-Ansgar-Schule in Hamburg, dies im Zeitraum 5.-26. April 2018. Neben der Einladung zur dann anstehenden Vernissage / Eröffnungsveranstaltung, sind alle Interessierten herzlich eingeladen, sich die Ausstellung zu den üblichen Öffnungszeiten der Schule anzusehen.

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KAS

Die Ausstellung "DDR: Mythos und Wirklichkeit" ist anschaulich und besteht aus 20 Roll-Up-Aufstellern.

Ansprechpartner

Dr. Karolina Vöge

Landesbeauftragte für Hamburg und Leiterin des Politischen Bildungsforums Hamburg

Dr. Karolina Vöge
Tel. +49 40 2198508-1
Fax +49 40 2198508-9

Grit Mäder

Sekretärin/Sachbearbeiterin

Grit Mäder
Tel. +49 40 2198508-0
Fax +49 40 2198508-9