Aktiv für Demokratie und Toleranz – gegen Extremismus und Gewalt

Eine Bilanz der Frankfurter Tagung 1. November 2017

Auf der Frankfurter Tagung 1. November 2017, die die Türkisch-Deutsche Gesundheitsstiftung und die Konrad-Adenauer-Stiftung gemeinsam im Haus am Dom anboten, diskutierten 75 Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit Peter Beuth MdL, Hessischer Minister des Innern und für Sport, dem Politikwissenschaftler und Extremismusforscher Dr. Rudolf van Hüllen sowie Professor Dr. Yașar Sarιkaya, der an der Justus-Liebig-Universität Gießen Islamische Theologie und ihre Didaktik lehrt.

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Peter Beuth MdL, Hessischer Minister des Innern und für Sport (Foto: Wolf Hatz)

"Der IS ist ein hochgefährliches Cyber-Kalifat mit wahnsinnigen Botschaften." (Peter Beuth MdL, Hessischer Minister des Innern und für Sport, Foto: Wolf Hatz)

Peter Beuth, Hessischer Minister des Innern und für Sport, erläuterte, welche rechtsstaatlich verantwortbaren Maßnahmen das Land Hessen ergriffen hat, um sich „denen entgegenzustellen, die unsere Freiheit bekämpfen wollen, indem sie Angst und Schrecken verbreiten“. Herr Dr. van Hüllen stellte neben Recht- und Linksextremismus den gewaltbereiten Djihadismus als neuartige Bedrohung vor. Er warnte außerdem vor populistischen Konzeptionen, die nicht im offen verfassungsfeindlichen Extremismus verankert seien, jedoch Ausgrenzung und Hass auf einzelne Gruppen propagandierten. Prof. Sarikaya verteidigte ausdrücklich die drei monotheistischen Religionen vor dem Vorwurf, Gewalt zu predigen oder zu dulden: „Fanatismus läßt sich mit Blick auf die Kerntexte nicht mit Religion vereinbaren.“ Er forderte alle Theologen auf, sich von politischen Ideologien zu lösen.

Autor

Dr. Thomas Ehlen

Serie

Veranstaltungsberichte

erschienen

Wiesbaden, 6. November 2017

Kontakt

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Landesbeauftragter für Hessen und Leiter des Politischen Bildungsforums Hessen

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