Für Frieden und Sicherheit: Der deutsche Beitrag zu UN-Friedensmissionen

Eine Bilanz des Frankfurter UNO-Dialogs 1. November 2017

Im Frankfurter UNO-Dialog, zu dem die Konrad-Adenauer-Stiftung gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen, Landesverband Hessen eingeladen hatte, wurden aktuelle Entwicklungen im Peacekeeping der Vereinten Nationen sowie das deutsche Engagement bei UN-Friedensmissionen diskutiert.

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Referenten

Dr. Ekkehard Griep, stellvertretender Bundesvorsitzender Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen (DGVN), Christian E. Rieck, Senior Analyst Regionalintegration am Global Governance Institute (GGI) und Dustin Dehez, Manatee Global Advisors/Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen, Landesverband Hessen (von links nach rechts)

Auf der weltpolitischen Ebene, so die Diskutanten, würde von Deutschland ein stärkerer Einsatz erwartet. Deutschland engagiere sich seit fast 30 Jahren in Friedensmissionen. Gegenwärtig liege der Schwerpunkt der deutschen militärischen Beteiligung bei der UN-Friedensmission in Mali (MINUSMA). Deutschland begleite den innermalischen Friedens- und Versöhnungsprozess. Außerdem soll die Region über Mali hinaus stabilisiert werden.

Generell habe für die Bundesrepublik die zivile Krisenprävention oberste Priorität. Deutschland engagiere sich deshalb in der Demokratisierungshilfe und unterstütze die langfristige Stärkung von Staatlichkeit sowie den Aufbau zivilgesellschaftlicher Strukturen.

Autor

Christine Leuchtenmüller

Serie

Veranstaltungsberichte

erschienen

Wiesbaden, 8. November 2017

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