The “Israel-Europe Future Task Force”-Project

MEETING 3: FUTURE RELATIONS IN THE EYES OF YOUNG PROFESSIONALS

Auch verfügbar in English

Das Projekt beschäftigte sich mit Themen der israelisch-europäischen Beziehungen und den wachsenden Herausforderungen des internationalen Systems in einer Reihe von Vorträgen und Workshops, die sich an israelische und europäische "Young Professionals in Foreign Policy" richtete.

Dr. Joachim Rother, stellvertretender Leiter des Auslandsbüros KAS Israel, eröffnete das dritte YPFP-Seminar und begrüßte die Teilnehmer, wobei er auf das Bestreben der Stiftung, den Austausch junger "Professionals" zu fördern, verwies. Er gab zudem einen kurzen Überblick über die Arbeitsfelder der KAS Israel, während er zugleich die Komplexität der israelisch-europäischen Beziehungen betonte. Danach führte Herr Arik Segal in das Thema des dritten Workshops ein und übergab das Wort an die Teilnehmer, die ihre persönlichen und beruflichen Ansichten über diese Beziehungen kurz vorstellen.

Die zukünftige Beziehungen aus der Sicht der "Young Professionals"

In der folgenden Diskussion tauschten die Teilnehmer ihre Standpunkte hinsichtlich künftiger israelisch-europäischer Beziehungen miteinander aus. Dabei wurden folgende Aspekte besonders hervorgehoben: Israel besitzt wertvolle Fertigkeiten, um einen wichtigen Beitrag zur EU zu leisten, so zum Beispiel auf dem Gebiet der Wissenschaften. Des Weiteren hat Israel eine außerordentlich wichtige Stellung im Nahen Osten inne, wodurch es zahlreiche gemeinsame Interessen mit der Europäischen Union teilt, die womöglich die Basis für eine wachsende Zusammenarbeit darstellen. Dennoch müssen die große Unsicherheit der Region und Israels schwierige Umgebung bei der genaueren Betrachtung der israelisch-europäischen Beziehungen berücksichtigt werden.

In einer Gruppenarbeitsphase zum Thema "Israelisch-europäische Beziehungen im Jahr 2022" definierte die Gruppe aus einer in die Zukunft gerichteten Perspektive heraus gegenwärtige Bedürfnisse der israelisch-europäischen Beziehungen, wie etwa der Kampf gegen Antisemitismus, der eine Hauptaufgabe für die europäische Zivilgesellschaft darstellt. Außerdem müsse das Bewusstsein für den Klimawandel konkret auf der zivilgesellschaftlichen Ebene erweitert werden.

Der Workshop endete mit einem Ausblick auf das Abschlussseminar im Herbst 2017, das den Fokus noch mehr auf praktische und auf Kompetenzen und Fertigkeiten ausgerichtete Komponenten legen wird.

Autor

Katharina Witt

Serie

Veranstaltungsberichte

erschienen

Israel, 24. Juli 2017

The Israel-Europe Future Task Force Project 24/07/17