Wahlen in Italien: Sieg der antisystemischen- und antieuropäischen Parteien

Über das Wahlergebnis sprach kas.de mit Caroline Kanter, Leiterin des Rom-Büros der Konrad-Adenauer-Stiftung

Die Wahlen in Italien haben Verlierer und Gewinner hervorgebracht, doch einen klaren Sieger gibt es nicht, sagt Caroline Kanter. Stärkste Partei ist die populistische Fünf-Sterne-Bewegung geworden, doch die Mitte-Rechts-Allianz mit Berlusconis Forza Italia und der rechtspopulistischen, europakritischen Lega vereint die meisten Wähler im Vergleich zu den anderen Lagern. Italiens Bürger sind desillusioniert und die traditionellen Parteien konnten für sich nicht genügend Wähler mobilisieren, so Kanter: „Die europäischen Partner müssen jetzt Geduld aufbringen.“ Die Regierungsbildung könne dauern.

Italiens Wirtschaftsreformen greifen langsam, das BIP wächst seit 2014 stetig. Doch das kam bei den Wählern nicht an, sie straften die traditionellen Parteien, insbesondere die regierenden Sozialdemokraten, ab.
Italiens Wirtschaftsreformen greifen langsam, das BIP wächst seit 2014 stetig. Doch das kam bei den Wählern nicht an, sie straften die traditionellen Parteien, insbesondere die regierenden Sozialdemokraten, ab.

Das Interview führte Stefan Stahlberg von der Online-Redaktion der Konrad-Adenauer-Stiftung.

erschienen

Berlin, 5. März 2018

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Audio-Interview über das Ergebnis der Italien-Wahlen mit Caroline Kanter, Leiterin des Rom-Büros der Konrad-Adenauer-Stiftung.

© Elliot Brown / Flickr / CC BY-SA 2.0

Kontakt

Caroline Kanter

Leiterin des Auslandsbüros Italien

Caroline Kanter
Tel. +39 06 6880-9281