Studien- und Dialogprogramm für politisch engagierte Nachwuchskräfte aus Jordanien vom 09. bis 15. Juli 2017 in Berlin

"Political activism of young people is empowered in Germany, while it is restricted in Jordan. But the extent of young people’s political interest in Jordan seems to be much higher than in Germany.” Mit diesem Zitat beendete eine Gruppe politisch engagierter Nachwuchskräfte aus Jordanien das Studien- und Dialogprogramm vergangene Woche in Berlin.

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Junge Nachwuchspolitiker aus Jordanien.

Die Delegation zu Besuch im Bundesrat,

Die Förderung der jordanischen Zivilgesellschaft und des politischen Engagements stellt einen Schwerpunkt in der Projektarbeit der Konrad-Adenauer-Stiftung in Jordanien dar. Ziel ist es, einen Beitrag zur Demokratieförderung in Jordanien zu leisten. 2/3 der Bevölkerung in Jordanien ist unter 30 Jahre alt, doch die letzten Parlamentswahlen im September 2016 zeigten eine niedrige Wahlbeteiligung insbesondere von Jugendlichen. Viele junge Menschen sehen außerdem keine Zukunft in ihrer Heimat aufgrund mangelnder Arbeitsmöglichkeiten, welches zum weit verbreiteten Phänomen des „brain-drain“ beiträgt. Daher ist es noch wichtiger, diesen Entwicklungen entgegen zu wirken und junge Menschen wieder für Politik und Gesellschaft zu begeistern und zu motivieren.

Ziel des Studien- und Dialogprogramms ist es, den jungen Interessenvertretern aus Politik und Gesellschaft die Möglichkeit zu geben, ihre Kenntnisse in Bezug auf das politische System Deutschlands und die Rolle der Zivilgesellschaft zu vertiefen. Darüber hinaus soll den Teilnehmern eine Plattform geboten werden, um Erfahrungen auszutauschen, Herausforderungen zu diskutieren und potentielle Felder für eine Zusammenarbeit im politischen und zivilgesellschaftlichen Bereich auszumachen. Die Teilnehmer des Programms sind Mitglieder von Nichtregierungsorganisationen und politischen Initiativen sowie Journalisten und Aktivisten aus Jordanien.

Verantwortlich für die Durchführung von Seiten des Teams Inlandsprogramme: Christina Baade
Begleitung: Dr. Manuel Schubert, Imke Haase

Serie

Veranstaltungsberichte

erschienen

Berlin, 20. Juli 2017