Publikationen

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Syrische Flüchtlinge in Jordanien

Push- und Pull-Faktoren im Hinblick auf den Zustrom syrischer Flüchtlinge nach Deutschland

Fünf Jahre nach Kriegsbeginn ist eine politische oder diplomatische Lösung des Konflikts in Syrien weiterhin nicht in Sicht. Mehr als 4.086.760 Menschen haben das Land bis jetzt verlassen. Der sich immer mehr zu einem regionalen Flächenbrand entwickelnde Konflikt treibt weitere aus dem Land. Die wichtigsten Erstaufnahmestaaten sind Jordanien, der Libanon, die Türkei sowie der Irak und auch Ägypten. mehr…

Länderberichte | 2. November 2015

Flucht und Migration

Weltweite Reaktionen

Die Themen Flucht und Migration stehen bereits seit längerem im Mittelpunkt der öffentlichen Wahrnehmung Deutschlands und Europas und haben mit der jüngsten Zuspitzung der Flüchtlingsproblematik eine rasante Dynamik entwickelt. Die Konrad-Adenauer-Stiftung hat zusammengetragen, wie das Thema in anderen Regionen der Welt wahrgenommen wird und welche eigenen Erfahrungen es dort gibt. Darüber hinaus haben unsere Auslandsmitarbeiter und -mitarbeiterinnen die aktuelle Stimmung und den Tenor politischer Diskussionen in den Mitgliedsstaaten der EU und ihren Anrainer-Staaten eingefangen. mehr…

7. Oktober 2015

Neue Allianzen?

Reaktionen aus Jordanien auf die Atomvereinbarung mit Iran

Das am 14. Juli 2015 erzielte Abkommen zum iranischen Atomprogramm wird weltweit mehrheitlich als Meilenstein in der internationalen Diplomatie bewertet, als eine „historische Einigung”, wie es der UN-Generalsekretär Ban Ki-moon formulierte. Vehemente Kritik kommt hingegen vor allem aus Israel und Saudi-Arabien: Sie fürchten nicht nur ein iranisches Atomprogramm, sondern insbesondere eine verstärkte Einflussnahme Irans in der Region. mehr…

Imke Haase, Dr. Otmar Oehring | Länderberichte | 4. September 2015

Zur Lage der Christen in Syrien und im Irak

Der Exodus der Christen aus dem Nahen Osten ist kein neues Phänomen. Im Hinblick auf ihre Situation in Syrien und im Irak ist allerdings zu befürchten, dass diese ihren Tiefpunkt noch nicht erreicht hat. Die Befriedung der dort herrschenden Konflikte ist die einzige Hoffnung für die verbliebenen Christen. Sollten noch mehr von ihnen die Region verlassen, könnte dies zu einer Isolierung der moderaten Kräfte und einer Stärkung radikaler Islamisten führen. mehr…

Dr. Otmar Oehring | Auslandsinformationen | 8. Juli 2015

Motor des christlichen Exodus

Die Zerstörung christlicher Kirchen und Kulturgüter in Irak und Syrien

Tatsächlich wird man davon ausgehen müssen, dass es angesichts der Gewalt in Syrien und dem Irak zwar viele Beweggründe gibt, die Menschen - auch Christen - in den Exodus treiben. Die Zerstörung vor allem christlicher Kirchen spielt weniger im Hinblick auf die unmittelbare Flucht von Christen eine Rolle – das sind die gewalttätigen Auseinandersetzungen selbst, die den weiteren Verbleib an bestimmten Orten einfach unmöglich erscheinen lassen. mehr…

6. Juli 2015