Publikationen

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Motor des christlichen Exodus

Die Zerstörung christlicher Kirchen und Kulturgüter in Irak und Syrien

Tatsächlich wird man davon ausgehen müssen, dass es angesichts der Gewalt in Syrien und dem Irak zwar viele Beweggründe gibt, die Menschen - auch Christen - in den Exodus treiben. Die Zerstörung vor allem christlicher Kirchen spielt weniger im Hinblick auf die unmittelbare Flucht von Christen eine Rolle – das sind die gewalttätigen Auseinandersetzungen selbst, die den weiteren Verbleib an bestimmten Orten einfach unmöglich erscheinen lassen. mehr…

6. Juli 2015

Studien- und Dialogprogramm für Vertreter der Demokratischen Partei Kurdistans

Team Inlandsprogramme

Auf Einladung der Konrad-Adenauer-Stiftung ist in dieser Woche eine Delegation von Vertreter der Demokratischen Partei Kurdistans (DPK)zu Gast in Brüssel und Berlin, um die weiteren Entwicklungen im Irak und darüber hinaus - insbesondere aber in der Autonomen Region Kurdistan (ARK) – zu diskutieren und davon ausgehend weitere Schritte zur Intensivierung der Zusammenarbeit im Interesse der weiteren friedlichen Entwicklung in der ARK zu erörtern. mehr…

Veranstaltungsberichte | 3. Juli 2015

„Alte“ Muslimbruderschaft, „neue“ Muslimbruderschaft

Ziel: islamisches Kalifat

Die Krise um die Muslimbruderschaft in Jordanien erreichte am 6. März 2015 einen neuen Höhepunkt. Staatliche Behörden gaben dem Antrag einer Gruppe um den Rechtsanwalt Abdul Majeed Thneibat zur Neu-Registrierung der Muslimbruderschaft statt. mehr…

Dr. Otmar Oehring | Länderberichte | 11. Juni 2015

Jordanien und Israel nach Netanjahus Wiederwahl

ISRAEL STEHT KURZ VOR DER KOALITIONSBILDUNG: JORDANIENS ERWARTUNGEN UND DIE AUSWIRKUNGEN AUF DIE PALÄSTINENSERFRAGE

Jordanien gilt in dieser von Konflikten und Terror geprägten Zeit als der „sichere Hafen“ des Nahen Osten. Die größten Herausforderungen denen Jordanien gegenüber steht, sind die andauernde wirtschaftliche Schwäche des Landes, die durch den Zustrom einer großen Zahl von Flüchtlingen noch verschärft wird sowie die Krisen in den Nachbarländern, die mit der Präsenz von Terrormilizen einhergehen. Will Jordanien seine Stabilität wahren, muss es, umgeben von instabilen oder verfeindeten Staaten, wie dem Irak, Syrien und Israel, immer auch den politischen Einfluss von außerhalb berücksichtigen. mehr…

Dr. Otmar Oehring, Nauel Semaan | Länderberichte | 4. Mai 2015