Länderberichte

Dezentralisierungsbemühungen in Jordanien

Die Wahl der Kommunal- und Regionalräte im August 2017

Die Wahl der Kommunal- und Regionalräte im August 2017 waren Teil eines Plans des Landes Jordanien und dessen König Abdullah II, die Rahmenbedingungen für die Dezentralisierung des Landes zu formalisieren. Diese Rahmenbedingungen wurden durch Gesetzgebung aus 2015 gestützt, in welcher das „Governorate Council“ als frei gewähltes, regionales Beratungsgremium eingeführt wurde. Während die neuen „Governorate Councils“ das Potential haben, lokale Partizipation in der Formulierung von lokalen Entwicklungs- und Dienstleistungsnöten zu stärken. mehr…

Dr. Annette Ranko, Marco Lotz, Hala Abu Ghazaleh, Imke Haase | 29. Oktober 2017

Mit einer App gegen den IS?

Neue Wege im Kampf gegen Radikalisierung in Jordanien

Die Zahl der terroristischen Anschläge in Jordanien wächst kontinuierlich. Dabei ist das Land längst nicht mehr nur ein Anschlagsziel. Der sogenannte Islamische Staat (IS) rekrutiert auch einen Teil seiner Kämpfer aus Jordanien. Um die fortschreitende Radikalisierung einzudämmen, haben die jordanische Regierung und religiöse Eliten nun eine neue Initiative gestartet: Über eine App soll der Gedanke eines moderaten und positiven Islam verbreitet und dem IS so der Zulauf genommen werden. mehr…

Linda Möslein, Dr. Manuel Schubert, Imke Haase | 31. Juli 2017

Erneuerte Freundschaft

Jordanien und die USA zu Beginn von Trumps Amtszeit

Der Kampf gegen den Terrorismus, der Frieden im Nahen Osten und Jordaniens Rolle als strategischer Vermittler und militärischer Verbündeter der USA – die Interessen des jordanischen Königs Abdullah II. und des amerikanischen Präsidenten Donald Trump überschneiden sich in zahlreichen Punkten. Während Trump in seiner dreimonatigen Amtszeit auf der internationalen Bühne mit zahlreichen Dekreten und dem Motto „America First“ in erster Linie Besorgnis erregte, befindet sich die Beziehung mit Jordanien seit der letzten Präsidentschaftswahl auf einem Höhepunkt. mehr…

Dr. Manuel Schubert, Stefanie Turkanik, Linda Möslein, Imke Haase | 4. Mai 2017

Jordaniens (erneute) Kabinettsbildung

Neue Chancen für dringend benötigte Reformen?

Am 15. Januar 2017 ordnete der jordanische Premierminister Hani Al-Mulki eine Kabinettsumbildung an, bereits die zweite in seiner siebenmonatigen Amtszeit. Die neuen Minister sind mehrheitlich alte Bekannte der politischen Arena Jordaniens. Ist die jordanische Regierung in der Lage, neue Akzente zu setzen, notwendige Reformen zu implementieren und das Königreich gegen den wirtschaftlichen Abwärtstrend und den anschwellenden Extremismus zu immunisieren? mehr…

Dr. Manuel Schubert, Mona Koehler-Schindler, Imke Haase | 2. März 2017

„Tribal Revival“? Stammesrecht in Jordanien

Zwar lebt die Mehrheit der jordanischen Bevölkerung heutzutage nicht mehr als Nomaden, sondern sesshaft in Städten und Dörfern, dennoch stellen Stammeszugehörigkeiten und -loyalitäten weiterhin eine entscheidende, häufig sogar die primäre Identifikationsquelle dar und beeinflussen auch aktuelle Rechtskonzeptionen. Die jordanische Regierung hat nun ein neues Gesetz verabschiedet, welches Praktiken der Stammesverfahren beschränkt und moderate Aspekte in das staatliche Rechtssystem integriert. mehr…

Dr. Manuel Schubert, Imke Haase | 20. November 2016


Über diese Reihe

Die Konrad-Adenauer-Stiftung ist in rund 80 Ländern auf fünf Kontinenten mit einem eigenen Büro vertreten. Die Auslandsmitarbeiter vor Ort können aus erster Hand über aktuelle Ereignisse und langfristige Entwicklungen in ihrem Einsatzland berichten. In den „Länderberichten“ bieten sie den Nutzern der Webseite der Konrad-Adenauer-Stiftung exklusiv Analysen, Hintergrundinformationen und Einschätzungen.